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Dänisches Start-up verspricht Verkürzung der Lieferkette ohne chemische Behandlung

Statt Monaten nur Tage: Wie Orangen schneller im Supermarkt landen

Die meisten Lebensmittel, die uns in Supermärkten zur Verfügung stehen, haben lange Transportwege hinter sich. Obst und Gemüse wird ganzjährig quer durch Europa und die gesamte Welt transportiert. Kühlung und Bäder mit konservierenden Pflanzenschutzmitteln, etwa für Fäulnisschutz, sind unumgänglich. Die langen Lieferketten sind eine zusätzliche große Umweltbelastung.

Die Digitalisierung und innovative Ideen schaffen hier Abhilfe. Anstelle von Monaten sollen Orangen, Äpfel oder Tomaten innerhalb von Tagen im Supermarkt landen, verspricht das dänische Start-up Fresh-Land. Die Entwickler der Onlineplattform, Mathilde Jakobsen und Filipe Leal, sorgen laut eigenen Angaben mit ihrer Idee für 60 Prozent weniger Chemikalien, 88 Prozent weniger CO2-Emissionen und zehn Prozent weniger Lebensmittelabfälle im Vertrieb. Dies berichtet Der Standard.

Direkte Bestellung
Leal, selbst Sohn eines portugiesischen Obstproduzenten, wollte eine Lösung finden, um die vielen Zwischenhändler zu umgehen und so bessere Erträge für die Obstauern zu garantieren. Bei Fresh-Land können Bauern ihre Reifen Produkte registrieren, und Supermärkte können über die Onlineplattform Produkte direkt beim Bauern bestellen. In wenigen Tagen landet so frisches Obst und Gemüse in dänischen Supermärkten. Verkauft werden verschiedene Zitrusfrüchte, Avocados, Tomaten und anderes Obst und Gemüse, und zwar nur in der Saison, wenn die Produkte im Freien angebaut werden können. Ein Algorithmus sorgt für die Berechnung eines fairen Preises und für den optimalen Lieferzeitpunkt.

Jakobsen und Leal haben Fresh-Land 2015 gegründet und verkaufen inzwischen über 250 Tonnen Obst pro Monat, das mit zwei oder drei Lastwagen pro Woche aus Portugal kommt. In den kommenden Jahren will das Paar den Vertrieb auf ganz Europa ausweiten. Derzeit gibt es mehr als neun Millionen Kleinbauern in der EU – sie alle sollen Kunden von Fresh-Land werden.

Quelle: Der Standard


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