Studie der University of Leeds und York

Obst und Gemüse fördert das Wohlbefinden

Mehr Obst und Gemüse zu essen, kann laut einer neuen Studie mit dem Namen „Lettuce be happy“ das mentale Wohlbefinden fördern. Forscher der University of Leeds und York haben Daten von mehr als 40.000 Menschen in Großbritannien analysiert und herausgefunden, dass Veränderungen des Obst- und Gemüsekonsums mit Veränderungen des seelischen Wohlbefindens zusammenhängen. Ein wesentliches Merkmal dieser Arbeit war, dass die Studie den gleichen Teilnehmern über einen längeren Zeitraum folgen konnte.

Die Studie kontrollierte auch alternative Faktoren, die das seelische Wohlbefinden beeinflussen könnten wie Alter, Bildung, Einkommen, Familienstand, Erwerbsstatus, Lebensstil und Gesundheit, sowie der Verzehr anderer Lebensmittel wie Brot oder Milchprodukte.

Das seelische Wohlbefinden ankurbeln
Die Forschung zeigte eine positive Assoziation zwischen der Quantität des verzehrten Obsts und Gemüses und dem selbstberichteten, seelischen Wohlbefinden.

Im Einzelnen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der Verzehr von nur einer Extraportion Obst und Gemüse pro Tag den gleichen Effekt wie circa acht Extratage Spazierengehen pro Monat (für mindestens 10 Minuten am Stück) hat.

Dr. Neel Ocean von der University of Leeds verfasste die Studie mit Dr. Peter Howley, auch von der Leeds University Business School, und Dr. Jonathan Ensor von der University of York.

„Während weiterführende Arbeiten nötig sind, um die Ursache und Wirkung zu demonstrieren, sind die Ergebnisse klar: Menschen, die mehr Obst und Gemüse essen, berichten über ein höheres seelisches Wohlbefinden und eine höhere Lebenszufriedenheit als die, die weniger essen.“

Dr. Howley sagte: „Es scheint wachsende Hinweise für die psychologischen Vorteile von Obst und Gemüse zu geben. Trotzdem zeigen die Daten, dass die große Mehrheit der Briten immer noch weniger als ihre Fünf-Am-Tag verzehren. Bessere Ernährungsweisen könnten nicht nur langfristig für die physische Gesundheit, sondern auch kurzfristig für die psychische Gesundheit von Vorteil sein.“

Dr. Ensor fügte hinzu: „Diese Arbeit ist Teil eines größeren Projekts zwischen unseren Universitäten bekannt als „IKnowFood“. Neben der Untersuchung des Kundenverhaltens und des Wohlbefindens untersucht IKnowFood auch, wie Landwirte in Großbritannien und Unternehmen aus der globalen Lebensmittellieferkette widerstandsfähiger in Bezug auf die wachsende Unsicherheit der Märkte, die Regulation und die natürliche Umwelt werden können.“

„Lettuce be happy: The longitudinal relationship between the consumption of fruits and vegetables and well-being in the UK” ist momentan beim Journal Social Science and Medicine im Druck und online verfügbar.

Quelle: leeds.ac.uk 


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