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FAO startet Programm zur Fusariumbekämpfung in Bananen

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat ein Fünfjahresprogramm in 67 Ländern gestartet, um das Fusarium oxysporum f. sp. cubense der Rasse 4 in Bananenkulturen zu bekämpfen.
 
Wie die FAO am Mittwoch, den 18.Oktober d.J. mitteilte, beläuft sich der Programmetat auf 98 Mio. $ (83,3 Mio. Euro). Der Pilz stelle eine ernsthafte Bedrohung für die Bananenerzeugung in zahlreichen Regionen der Welt dar. Zurzeit seien schätzungsweise fast 100.000 ha betroffen. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge sei allerdings zu befürchten, dass der Pilz bis zum Jahr 2040 bis zu 1,6 Mio. ha Bananenfläche befallen könnte; das entspreche einem Sechstel der globalen Erzeugung und einemWert von jährlich 10 Mrd. $ (8,5 Mrd. Euro).

Betroffene Pflanzen zeigten in einem frühen Stadium gelb verfärbte Blätter. In der Folge sterbe die Pflanze meist ab. Das Programm ziele darauf ab, den Umfang der gefährdeten Fläche um 60 % zu verringern. Dabei werde man sich zunächst auf bereits laufende Initiativen zur Bekämpfung der Pflanzenkrankheit konzentrieren, die technischen Kapazitäten vor Ort stärken und die Entwicklung von wissenschaftsbasierten Gegenmaßnahmen unterstützen.

Für Gebiete, in denen der Pilz noch nicht oder zum ersten Mal auftauche, würden außerdem Kontrollschemata und schnelle Gegenmaßahmen entwickelt. Bei einer effektiven Programmeinführung wird der FAO zufolge damit gerechnet, dass jeder investierte US-Dollar über einen Zeitraum von 20 Jahren einen Nutzen zwischen 98 $ (83 Euro) und 196 $ (167 Euro) generiert. Die Banane spiele nicht allein eine wichtige Rolle im internationalen Obsthandel; etwa 85 % der Jahreserzeugung würden nämlich vor Ort konsumiert, gab die FAO zu bedenken.

Bei der Programmumsetzung kooperiert sie mit den Forschungsorganisationen Bioversity International und dem Internationalen Institut für Landwirtschaft in den Tropen (IITA) sowie mit dem World Banana Forum (WBF).

Quelle: Proplanta

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