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Schäden in der Landwirtschaft sind noch einzuschätzen

Italien: Von Trockenheit zu Überschwemmungen

Schwer sind die Auswirkungen der Stürme vom 9. und 10. September 2017, die über Livorno hinwegfegten und dabei Erdrütsche und Einstürze zur Folge hatten. Bis jetzt gibt es sicherlich 7 Opfer.



Mindestens 200 Millimeter Wasser fielen. Neben zahlreicher Opfer gibt es schwere Schäden an landwirtschaftlichen Strukturen, Maschinen und Beständen. Die Coldiretti schätzt das Ausmaß auf über 3 Millionen. Besonders die Blumenzuchtbetriebe, Obst- und Gemüsebetriebe und Viehhaltungsbetriebe wurden getroffen. Was die Lage besonders erschwert hat, ist der Fakt, dass es lange Zeit keine Niederschläge gab und die Böden die Wassermassen nicht aufnehmen konnten. Dadurch traten die Flüsse über und es kam zu Überschwemmungen und Erdrütschen.


Livorno von oben, Sonntag Morgen.

Ein Kartoffelproduzent aus der Toskana sagt: "Das Schlimmste ist vorbei und wir überprüfen die Schäden an den Strukturen. In den kommenden Tagen wissen wir mehr. Das hätte es nicht gebraucht, aber es geht uns gut. Jetzt müssen wir die Ärmel hochkrempeln und hart arbeiten".



Gestern, 11. September, verlagerte sich die Schlechtwetterfront in Richtung Süden. Besonders in der Kampagne, Sizilien, Kalabrien werden erhebliche Unannehmlichkeiten, Schäden, Überschwemmungen und umgefallene Bäume gemeldet. Mit Schlamm unterspülte Keller durch einen Erdrutsch im Gebiet Avellino. Schwere Regenfälle in der Region Salerno. Die am meisten getroffen Gebiete sind: Agro-Sarnese- Nocerino und die Amalfi Küste. Es gibt zahlreiche Überschwemmungen und Probleme für den Zugverkehr. .

Ein Großhändler aus der Kampagne betont die schwerwiegende Situation, besonders für den regionalen Gemüseanbau. Auch die Zulieferer aus Luca und Puglia bestätigten überspülte Felder. "Wir wollten Regen, aber nicht mit dieser Gewalt. Das gesamte Ausmaß ist noch nicht überschaubar, aber wir werden gezwungen sein, aus dem Ausland Ware zu importieren. In den nächsten Tagen werden wir mehr wissen".


Irpinia.

In Avellino und dem Gebiet Montoro und Forino verursachte eine Schlammlawine keine umfangreichen Schäden, so wie zuerst angenommen. "Die Situation ist momentan unter Kontrolle. Der Wind hat die Dächer der Gewächshäuser zerrissen und die Strukturen zerstört. Wir waren in Alarmbereitschaft und auf das Schlimmste vorbereitet", erklärt ein Zwiebelproduzent. Der Zugverkehr wurde lahmgelegt.


Gewitterfront

Trotz der alarmierenden Berichte, auch aus der Basilikata, werden mehr Feldschäden durch Wind als durch Regen gemeldet. Der Alarm Orange für die gesamte Region wurde im Laufe des Tages in einigen Gebieten in Alarm Gelb abgeschwächt. In Metapontino war der 1 Stunde andauernde Regen quasi ein Glücksfall für die Böden, denn so können die Gemüsepflanzungen fortgesetzt werden.

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