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Ägyptischer Zitronen-Sektor muss Hand in Hand arbeiten

Zitrusfrüchte sind welche der am häufigsten angebauten Früchte in Ägypten. Sie werden in ganz Ägypten angebaut, wobei die Hauptproduktions-Gebiete um das Flussbett des Nils herum gelegen sind. Insgesamt werden Zitrusfrüchte in Ägypten auf einer Fläche von 210,000 Hektar angebaut. Dort werden jährlich etwa 5 Millionen Tonnen produziert, wovon weltweit 1 Millionen Tonnen exportiert werden.
 
 


In den vergangenen 5 Jahren hat es sich Ägypten auf einer Position zwischen dem dritt- und fünftgrößten Exporter von frischen Zitrusfrüchten weltweit bequem gemacht, das ergaben FAO Statistiken. Die lokale Zitronenindustrie hat ihr Produktionswachstum selbst entwickelt. Unzählige Farmer haben in den vergangenen 10 Jahren die Gelegenheit ergriffen, Zitrusfrüchte zu pflanzen, einige übersteigen allein 6000 Hektar.

Verpackungsstationen und Exporteure haben die großen Mengen auf eine ähnliche Weise genutzt , um neue Märkte für frische Zitrusfrüchte zu eröffnen und erreichen jedes Jahr neue Export-Rekorde, was die steigende Anzahl der gesamten Exporte über die vergangenen 10 Jahre beweisen.

Mehr als die Hälfte der ägyptischen frischen Zitronen-Exporten gehen in die arabischen Länder, Russland und die Ukraine. An europäische Länder werden zwischen 10-20% exportiert. Fast 43% des Landes, auf dem in Ägypten angebaut wird, liegt in Gebieten, die kürzlich noch Wüstenland waren und zurückerobert wurden. Daher konnten sie von modernen und fortschrittlichen Managment-Systemen profitieren. Auch haben neu aufgebaute Farmen von neuen Sorten, die in den letzten 10 Jahren von professionellen Baumschulen in dem Sektor gezüchtet wurden, profitiert.

Weitere 40% der Produktion davon sollen ältere Obstgärten sein; allerdings beginnen diese Obstgärten ihre Pflanzen und Management Methoden zu erneuern. All diese indikativen Fakten führen zu dem Ergebnis, dass Ägypten in den kommenden Jahren ansteigende Mengen qualitativ hochwertige Zitrusfrüchte produzieren wird. Prognosen zufolge werden die Produktionszahlen innerhalb von 5 Jahren etwa 10 Millionen Tonnen erreichen.

Die Pros und Contras des Zitrus-Sektor in Ägypten


Das schnelle Produktions- und Export-Wachstum von frischen Zitrusfrüchten bleibt nicht ohne Beschränkungen und Probleme. Die Probleme liegen in der Qualitätskontrolle, Logistik im Bezug auf das Kälteketten-Management und dem Transport, und einer überschüssigen Produktion für eine schnell ansteigende lokale und internationale Nachfrage.



Das Problem der Qualitätskontrolle ist ein zweischneidiges Schwert. Die Qualitätskontrolle misst allerdings die bestehenden Stadien der Angebotskette, die Wahrnehmung der verschiedenen Leute in der Industrie und die Durchsetzung der Behörden ist oft schwach. Daher erstellt dies eine allumfassende Industrie, wobei einige Tätigkeiten den besten Qualitätsstandards nachkommen und andere Mängel aufweisen.

Ein weiteres Problem ist, dass der Arbeitspreis und die Produktion in Ägypten sehr gering ist, was die Einführung neuer Technologien, wegen der extra teuren Kosten, schwierig macht. Beispielsweise würde die Zitronenkultivierung auf einem durchschnittlichen Hektar Ackerfläche etwa 800 Euro pro Monat kosten. Wegen dieser hohen Produktionskosten sind viele Bauern entmutigt oder nicht fähig dazu, die Kosten, die mit der Nutzung fortschrittlicherer Kultivierungssysteme, die oft die Nutzung von teuer versteuerten importierten Gütern oder großen Maschinen erfordern, aufzubringen. Wegen dieses Phänomens ist der Sektor oft langsam dabei, neue Innovationen und Praktiken einzuführen, die dauerhaft zu einer besseren Qualität des Produkts und einem besseren Wert auf lange Sicht führen würden.
 

Fortschritte werden gemacht, um bestimmte Technologien zugänglicher zu machen und fiskale Reformen einzuführen, um generell den Export-Sektor zu fördern, aber bis jetzt sind die Ergebnisse der bisher eingeführten Neuheiten noch unklar.

Auch logistische Herausforderungen verursachen der Industrie Schwierigkeiten. Das Kälteketten-Management von der Ernte bis zu den Lieferungsformen ist in Ägypten die größte Hürde. Das Problem dabei liegt vor allem im begrenzten Wissen über das Verhalten der Farmer, Verpackungsstationen und Warenhändler, mit den empfindlichen Produkten umzugehen und die Kältekette anständig aufrecht zu erhalten. In Bezug auf Transportangelegenheiten steigen die Probleme, mit dem Produkt umzugehen und die Lieferanten nutzen spärliches Truck-Equipment, sowie ein altes Straßennetzwerk, das die Transportzeiten verlängert.
 


In Bezug auf den letzten Punkt gabe es kürzlich einige Entwicklungen, um das gesamte Straßennetzwerk zu verbessern und Gebiete schneller zugänglich zu machen. Allerdings gibt es im Bezug auf die Technologie, die beim Transport und in der Kältekette zur Verfügung stehen, noch immer Raum für Verbesserungen.

Um mit dem Produktionsüberschuss in Ägypten umzugehen, der die Preise für frische Zitrusfrüchte sinken lässt, zieht die Industrie mehrere Lösungen in Betracht. Eine Alternative ist es, neue Exportmöglichkeiten zu eröffnen. Zu diesem Zweck gab es verschiedene Handelskommissionstreffen mit verschiedenen Ländern. Der vielversprechendste Markt scheint Asien zu sein, wo die Nachfrage für Zitrus-Produkte sehr hoch ist und wo die Einwirkung von Ägypten bisher ziemlich gering ist.



Allerdings kann die Erweiterung des Exports frischer Zitrusfrüchte allein, nur einen Bruchteil des Überschusses abdecken. Die angemessenere Lösung für das Problem kommt in Form des Prozesses. Zitrusfrüchte sind welcher der wenigen Produkte, bei denen 30 verschiedene Nebenprodukte extrahiert werden können; vom offensichtlichstem, dem Saft, über Öle und essentielle Vitamine, die aus verschiedenen Teilen der Frucht gewonnen werden können. Daher ist es notwendig, dass Ägypten die Prozessierungsmöglichkeiten, die es für Zitrusfrüchte gibt, um den Überschuss der Früchte nützlich zu machen. Für die Realisierung dieser Fakten, werden zur Zeit verschiedene Prozessinitiativen von der Industrie erforscht.

Zusammenfassend ist das ägyptische Zitrus-Exportpotential gut und steigt beständig. Hindernisse für Ägypten liegen vor allem bei der Qualitätssicherung, der Wissensvermittlung und dem Training in verschiedenen Sektoren. Um für diese Probleme eine beständige Lösung zu finden, müssen eher kooperativere Unternehmen einbezogen werden, als individuelle Initiativen.
 

Es muss mehr Quellenbeschaffung und Aufwand im Zitrus-Sektor selbst geben, um Erfolge zu erzielen und kleine und mittlere Bauern, die Unterstützung brauchen und die Produktivität und Qualität auf allen Leveln zu steigern. Seitens der Regierung, verschiedenen Kooperativen und NGOs muss es einheitliche Anstrengungen geben, die Arbeitskräfte auf allen Leveln der Angebotskette zu bilden. Trainingskurse, gezielte Fördergelder und die Informationsdistribution allein kann Ägypten dabei helfen, mehr Verständnis über ihren Zitrus-Export zu erlangen und mehr Möglichkeiten für die Zukunft zu entwickeln.

Für weitere Informationen:
Hussein Marei (Operations Manager)
Marei Nursery - Egypt
Email: hussein.marei@mareinursery.com
http://www.mareinursery.com/






 

Erscheinungsdatum:



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