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Überangebot Kartoffeln führt zu Preisverfall Finnland

Europa findet neue Märkte, aber nicht für AGF

Nach dem eingeleitetem Boykott von Russland, ist es, laut Moodys, Europa gelungen, andere Märkte zu erschließen. Laut einem Bericht der Organisation, wird selbst noch mehr exportiert, als in den Jahren zuvor. Nebenbei bemerkt, diese positiven Nachrichten treffen nicht auf AGF zu, deren Exporte, sind um elf Prozent nach unten gegangen. Ein Überangebot an Kartoffeln in Finnland drückt die Preise. Das Land hat eine kleine Fläche und bekommt dadurch nur eine kleine Entschädigung aus Brüssel. Jedoch ist die Auswirkung auf den Markt groß. Nach einem Jahr kommt Salat zurück auf die Speisekarten von McDonalds in Russland. Im vergangenen Jahr stoppte das Angebot und Salat wurde von der Karte genommen, jetzt sind neue Lieferanten in Nordafrika gefunden worden.



Europa findet neue Märkte, aber nicht für AGF
Nachdem Exporte nach Russland seit dem Boykott praktisch gestoppt sind, scheint Europa neue Märkte für seine Produkte gefunden zu haben. Eine Studie von Moody weist darauf hin, dass die EU seit August des vergangenen Jahres noch mehr exportierten als in den Vorjahren. Trotz des Boykotts erreichte der Export einen Spitzenumsatz von 12 Milliarden Euro im März 2015. Neue Märkte sind vor allem Süd-Korea, China, Türkei, Hongkong und Ägypten. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Export von Obst und Gemüse um 11,5% gegenüber dem Vorjahr zwischen August 2014 und April 2015 gesunken ist.

Überangebot Kartoffeln und Fleisch führt zu Preisverfall Finnland
Durch die geschlossenen Grenzen Russlands ist der finnische Markt mit Kartoffeln, Fleisch und Milchprodukten überschwemmt worden. Wegen des Überangebotes sind die Preise um fünf bis zwölf Prozent zurückgegangen. Nach Ansicht der finnischen Landwirtschaftsorganisation MTK hat der Sektor durch den Boykott €400.000.000 verloren. "Es scheint, dass die Unterstützung an Länder mit einem großen Agrarsektor vergeben wird, vor allem ausgerichtet auf das Anbauvolumen und andere Gründe, und nicht auf der Grundlage der Probleme die durch den russischen Boykott verursacht werden", sagte Anti Sahi, Direktor des MTK. "Wir sind sehr enttäuscht über das Ergebnis." Neben der Unterstützung aus Europa, hat die finnische Regierung €11.000.000 an Beihilfe für den Sektor gegeben. Folgens des MTK ist dies unzureichend, und es muss in zusätzliche Speicherkapazität für die Produkte investiert werden.

Salat wieder auf McDonalds-Menü
Seit Beginn des Boykotts hatte die amerikanische Fastfood Kette ein Problem mit der Lieferung von Salat, und das Ergebnis war, dass Salat aus dem Menü verschwand. Jetzt hat, Belaya Dacha, Zulieferer von McDonalds neue Lieferanten in der Türkei und in Nordafrika gefunden. Die russische Belaya Dacha bestätigt die Nachrichten. Um das Risiko gering zu halten, sind die Anbieter aus verschiedenen Ländern. Vor dem Boykott bezog das Land Produkte aus Italien, Spanien, Polen und den Niederlanden.

38. Hilfskonvoi nach Ost-Ukraine
Auch ist die Aufmerksamkeit über den Konflikt in der Ukraine die letzten Wochen abgeschwächt, Russland bleibt aktiv in der Region. Erst kürzlich hat der 38de Hilfskonvoi die Grenze mit Waren für die Regionen Donezk und Lugansk überquert. Die 100 Fahrzeuge waren mit 1200 Tonnen an Gütern, einschließlich Nahrung, Medikamente und Lehrbüchern für Studenten, gefüllt. Weiter Konvois sind am 24ten und 30ten September geplant. Seit August 2014 hat Russland insgesamt bereits 45 000 Tonnen an Gütern in die östliche Ukraine transportiert.

Mehr chinesische Importe aus Russland
Während Russland hauptsächlich vor allem als Absatzmarkt gesehen wurde, hat sich dies nun gewandelt. Chinesen importieren mehr Agrarprodukte aus dem überwiegend östlichen Russland, und Investoren kommen über die Grenze, um in der Landwirtschaft zu investieren. Ein Züchter in der Region Primorje erzählt, dass die Produkte, die in der Regel in Russland verkauft werden, nun durch China abgenommen werden. Allerdings gibt es Bedenken in der Grenzregion, wo chinesische Investoren sich niederlassen, über die Folgen für den Boden und die Monokultur, die die meisten chinesischen Bauern anpflanzen.

Russland senkt Einfuhrzoll Iran
Die Einfuhrzölle für Produkte aus dem Iran wurden gesenkt. Mit dieser Maßnahme hofft Russland, den Handel zu stimulieren. Es geht um einen Rückgang von einst 27 Prozent Einfuhr auf jetzt 3 bis 7 Prozent Einfuhr. Trotz einer positiven Reaktion auf dem iranischen Markt, bleiben sie vorsichtig.

Norwegen unterstützt Ukraine
Der norwegische Botschafter hat in Kiew zu ukrainischen Medien gesagt, dass die Ukraine sich zunächst auf die Unterstützung des skandinavischen Landes verlassen kann. Norwegen wird wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland so lange aufrechterhalten bis der Konflikt beendet ist. Auch wenn das Land durch den Boykott den großen russischen Markt für Fisch verliert. Darüber hinaus hat Norwegen, wie die Schweiz, ein Freihandelsabkommen mit der Ukraine und importiert bereits Obst, Gemüse und Getreide aus dem osteuropäischen Land.

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