Eddy Jager, Jaguar the fresh company

EU: Südamerikaner fangen rückläufiges, südafrikanische Zitrus-Volumen nicht auf

Bisher hat sich der Orangenmarkt gut gemacht und Eddy Jager von Jaguar erwartet auch, dass es noch bis zum Ende der Saison so bleibt. "Deutlich kleinere Mengen wurden aus Südafrika nach Europa geliefert. Teils liegt dies an den geöffneten amerikanischen und kanadischen Märkten. Die Mengen die aus Südafrika fehlen, werden nicht durch südamerikanische Exporte ersetzt. Daher hat Uruguay - mit Zugriff auf den amerikanischen Markt - seinen Fokus dieses Jahr verlagert. Fürs Erste wird der europäische Markt nicht überflutet, auch wenn das warme Wetter den Konsum etwas hemmen wird."



"Momentan haben wir Navelorangen aus Südafrika und Südamerika. Die uruguayischen Salustianas werden bald kommen. Bei den Mandarinen wechseln wir gerade von Clementine auf Nadorcott. Die Minneolas aus Südafrika stehen kurz vor ihrer Ankunft. Die ersten Ellendales sind ebenfalls bald fällig", sagt Eddy. "Beides, sowohl Mandarinen als auch Orangen sind dieses Jahr von guter Qualität." 

Die Preise für Mandarinen und Orangen sind sehr gut, Mit 14 bis 16 Euro ist der Preis für Clementinen derzeit recht hoch, aber er lag sogar schon bei 17 bis 18 Euro. Das gefährliche an solch hohen Preisen ist, dass schnell mehr Früchte versendet werden und es dann zu einem Überhang kommen kann. Diese Ungewissheit schwebt immer über dem Markt", so Eddy. "Schaut man sich die derzeitigen Wechselkurse an, so werden die Nardocotts auch einen guten Preis erzielen können."



Die argentinische Zitrone hatte dieses Jahr mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Heftige Regenfälle im April haben das Versenden größerer Mengen nach Europa erschwert. Da in den ersten fünf Wochen der Saison große Produktionsmengen nach Europa gesandt wurden, rechnen die Importeure mit kleineren Lieferungen in der zweiten Hälfte der Saison. Es wird erwartet, dass dies zu höheren Preisen führen wird.



In Südafrika wurden erste Fälle der Schwarzfleckenkrankheit registriert. "Das bringt viel Stress und wird die gesamte Saison über dem Markt hängen", erwartet Eddy. "Es wurde viel darüber geredet, aber konkrete Maßnahmen wurden bisher nicht getroffen. Daher lautet die Frage: Was passiert, wenn mehr Fälle auftreten? Ich persönlich finde es seltsam, dass die EU keine klare Stellung zu dem Thema bezieht."


Für weitere Informationen:
Eddy Jager
Jaguar, the Fresh Company B.V.
Tel: 0180 750 566
eddy.jager@jaguartfc.nl
www.jaguarthefreshcompany.com


Erscheinungsdatum:



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