Sie haben eine Software (Adblocker) installiert, der unsere Werbung blockiert.

Da wir die Nachrichten kostenlos zur Verfügung stellen, sind wir auf die Einnahmen aus unseren Werbebannern angewiesen. Bitte deaktivieren Sie daher Ihren Adblocker und laden Sie die Seite neu, um diese Seite weiter zu nutzen.

Klicken Sie hier für eine Anleitung zum Deaktivieren Ihres Adblockers.

App icon
FreshPublishers
In der App öffnen
ÖFFNEN
LKÖ KW 17:

'Schwacher Kartoffelexport, erneuter Preisanstieg bei Speisezwiebeln'

Der heimische Speisekartoffelmarkt zeigt sich gegenüber den Vorwochen kaum verändert. Nach wie vor haben Händler und auch Landwirte mehr als ausreichend Ware auf Lager. Trotz qualitativ steigender Absortierungen und zufriedenstellender Absatzzahlen im heimischen LEH übersteigen die Vorräte weiterhin den Inlandsbedarf bis zum Saisonende. Am Exportmarkt gibt es laut LKÖ kaum Möglichkeiten, noch größere Mengen unterzubringen. Entsprechend werden zunehmend auch alternative Verwertungsmöglichkeiten, wie die Nutzung als Tierfutter, angedacht.

Bei den Erzeugerpreisen gibt es keine Bewegung. In Niederösterreich werden für Vertragsware und Premiumqualitäten unverändert bis zu 20 EUR/100 kg bezahlt, wobei Risikoabschläge sowie Abzüge für Logistikaufwendungen und Exportmöglichkeiten in Rechnung gestellt werden. Für freie Ware liegen die Preise deutlich darunter. In Oberösterreich blieb das Preisniveau mit 15 EUR/100 kg ebenfalls stabil.

© LKÖ

Erneuter Preisanstieg bei Speisezwiebeln
Am österreichischen Zwiebelmarkt setzt sich der positive Preistrend der vergangenen Wochen fort. Das Angebot an österreichischem Zwiebel nimmt stetig ab. Immer mehr Anbieter werden mit der Vermarktung ihrer Ware fertig – dementsprechend gefragt ist das Angebot an freier Kühlhausware sowohl am Inlandsmarkt als auch im Export. Die Erzeugerpreise konnten nochmals angehoben werden. Insbesondere bei den Exportpreisen Richtung Ost- und Südosteuropa besteht aktuell eine deutliche Aufwärtsdynamik. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste, wurden zu Wochenbeginn je nach Qualität und Größe nun meist 16 bis 20 EUR/100kg bezahlt. Schwächere Qualitäten werden unter diesem Preis gehandelt.

Keine Änderungen am Karottenmarkt
Die Gegebenheiten bei der Vermarktung von Karotten in Niederösterreich haben sich in der vergangenen Woche kaum verändert. Vertraglich vereinbarte Mengen werden bis zum Anlaufen der neuen Ernte verfügbar sein, bei der freien Ware sind die Vorräte mittlerweile jedoch schon überschaubar. Mit der Absatzsituation am Inlandsmarkt ist man zufrieden, auch der Exportmarkt zeigt sich unverändert aufnahmebereit. Bei den Preisen gab es eine weitere Woche keine Änderung. Zu Wochenbeginn wurden für Karotten im 5-kg-Sack ab Rampe je nach Qualität meist 38 bis 43 EUR/100 kg bezahlt.

Quelle: LKÖ

Erscheinungsdatum:

Verwandte Artikel → See More