© Bandall - LooyeVorschriften, Nachhaltigkeitsanforderungen und sich wandelnde Verbraucherbedürfnisse setzen Verpackungen für Frischprodukte zunehmend unter Druck. In diesem Zusammenhang gewinnt das Banding – das Bündeln von Produkten mit einem schmalen Papierband – rasch an Bedeutung. In den Niederlanden hat Looye Kwekers diese Methode kürzlich eingesetzt und gezeigt, wie Nachhaltigkeit und Markenwahrnehmung Hand in Hand gehen können. Laut Erik de Roos von Bandall liegt die Stärke dieser Verpackung in ihrer Einfachheit. „Man kann Produkte bündeln und Informationen vermitteln, wobei so wenig Material wie möglich verwendet wird."
Von Kunststoff zu Papier
© Bandall - LooyeDie öffentliche Wahrnehmung treibt den Wechsel zu Papier teilweise voran. „Papier gilt als nachhaltiger und stilvoller", sagt Jacqueline van den Top von Bandall. Das Erscheinungsbild ist im Premium-Segment besonders wichtig. Bei Looye Kwekers war dies ein Hauptgrund für die Umstellung. „Wir haben eine Premiummarke und wollten, dass die Verpackung dies widerspiegelt", sagt Michel van Giesen. Der Wechsel von Kunststoff zu Papier reduziert sowohl den Kunststoffverbrauch als auch schafft mehr Platz für das Branding.
Weniger Material, mehr Wirkung
Die Papierbänder verbinden Produktsichtbarkeit mit reduziertem Materialverbrauch. „Durch die Verwendung eines schmalen Bandes bleibt das Produkt gut sichtbar", erklärt Michel. Die Einsparungen sind spürbar: etwa 45 % weniger Kunststoff und ein geringeres Gesamtgewicht. Zudem kann der Großteil der Verpackung mit dem Papierabfall entsorgt werden, was das Recycling vereinfacht. „Der Hauptvorteil liegt im reduzierten Materialverbrauch", betont Jacqueline.
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Mehr als nur nachhaltig
Die neue Verpackung verbessert auch die Funktionalität. „Die Verpackung ist offener, sodass wir weniger Probleme mit Schimmelbildung haben", bemerkt Michel. Dennoch muss das Produkt für ein offeneres Verpackungsdesign geeignet sein. Auch das Branding gewinnt zunehmend an Bedeutung. „Verpackungen sind zu einem Marketinginstrument geworden", sagt Jacqueline. Das Band bietet Platz für zusätzliche Kommunikation, wie beispielsweise Rezepte oder QR-Codes.
Nicht für jeden Markt geeignet
Dies ist jedoch keine universell geeignete Lösung. Aufgrund höherer Kosten und geringerer Produktionsgeschwindigkeiten „eignet sie sich weniger für das Niedrigpreissegment", räumt Michel ein. Das führt zu einer Trennung zwischen Premium- und preisbewussten Produkten.
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In Zukunft wird weniger Material entscheidend sein
Bandall sagt, die Zukunft liege in einer weiteren Reduzierung der Verpackungsmaterialien. „Zuerst so wenig wie möglich verwenden, dann nachhaltiger gestalten", sagt Erik. Die Anwendung von Looye Kwekers zeigt, dass die Verpackung zunehmend Teil des Produkts selbst wird. „Es geht nicht nur darum, was man verwendet. Es geht darum, wie clever man es einsetzt", fasst Erik zusammen.
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