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Kälte und Nässe hinterlässt Spuren im deutschen Obst- und Gemüsebau

Hochwasser im Saarland, Spätfrost in Brandenburg

Nach dem verheerenden Hochwasser im Saarland drohen erhebliche Ernteausfälle. Vor allem Obst- und Gemüsebauern, aber auch Landwirte mit Grünflächen sind davon betroffen. Der Präsident der Landwirtschaftskammer für das Saarland, Erhard Ecker, rechnet damit, dass mehr als 300 der rund 1.100 landwirtschaftlichen Betriebe von den Folgen der Schäden tangiert sind.

Sachsen: Kaltfront verzögert Erdbeerernte
Die sächsische Erdbeerernte begann nach Angaben des Obstbauverbands verhältnismäßig früh. Die ersten Früchte aus dem Freiland gibt es bereits seit zwei Wochen, das sind fast zwei Wochen früher als 2023. Aktuell verzögert sich die Ernte jedoch wegen der kühlen Temperaturen. Der Bedarf in Sachsen von etwa 3,9 Kilo pro Person kann den Schätzungen des Verbandes zufolge nur zu einem deutlich geringeren Anteil als im vergangenen Jahr abgedeckt werden. Der Eigenversorgungsanteil liegt demnach 2024 bei knapp 6 Prozent, 6 Punkte weniger als 2023.

Brandenburg: Spätfrost führt mitunter zum Totalausfall
In diesem Jahr wird es wohl weniger Obst aus Brandenburg geben. Die Frostnächte im April haben dazu geführt, dass es bei Äpfeln, Birnen, Kirschen und anderen Sorten große Verluste gibt. Wie stark die Betriebe in der Region betroffen sind, hänge auch von ihrer Lage ab, sagt Obstbau-Experte Thomas Bröcker. In seinem eigenen Betrieb sei "fast alles weg", sagt Thomas Bröcker, der in Frankfurt/Oder Äpfel, Pflaumen und Kirschen anbaut. Das sei aber nicht bei allen Betrieben so, erklärt der Vorsitzende der Fachgruppe Obstbau beim Gartenbauverband Berlin-Brandenburg.

Entscheidend sei meist die Lage, denn kalte Luft schichte sich in den unteren Lagen. "Wer ein bisschen tiefer liegt, ist stärker betroffen als jemand, der oben auf dem Berg liegt", so Bröcker. "Trotzdem sind in diesem Jahr auch oben auf dem Berg bis zu 70 oder 80 Prozent erfroren - und in den Senken oft zu 100 Prozent."

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