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.Jack van Kessel, Van Kessel Fruit:

"Es gehen viel mehr Conference-Birnen nach Italien als in den Vorjahren"

Der heiße Sommer hat seine Spuren im Birnenangebot hinterlassen, stellt Jack van Kessel von Van Kessel Fruit aus Velddriel fest. "Es ist gut auf Qualität zu achten. Aufgrund des heißen Sommers gibt es bei den später geernteten Birnen die üblichen Probleme, auch mit der Qualität im Inneren. Deshalb muss man aufmerksam sein und am Ball bleiben."

"Je weiter die Saison voranschreitet, desto wichtiger wird der Zeitpunkt der Ernte. Die Behandlungen nach der Ernte werden ebenfalls einen Unterschied zwischen den auf dem Markt erhältlichen Chargen bewirken. Die besseren Lagerbirnen sind inzwischen ziemlich gut verteilt, aber es wird immer wieder freie Partien auf dem Markt geben, auch wenn man nie ganz genau weiß, was die Bestände eigentlich sind. Wenn es zu Engpässen kommt, kann der Preis in die Höhe schießen, je nach Qualität, Größe, aber auch je nach den Zertifizierungen der Erzeuger", bemerkt van Kessel.

Aufteilung des Marktes
"Im Moment ist die Nachfrage nach Birnen, sowohl nach Conference- als auch nach Comice-Birnen, insgesamt gut. Anders verhält es sich mit den Lukas-Birnen, die leider die ganze Saison über nicht richtig in Schwung gekommen sind und unter Druck standen. Man sieht, dass die Preise für die großen Größen von Conference und Comice sehr gut sind, nur die kleinen Sorten hinken noch weit hinterher und es gibt nicht so viele Chargen, die groß ausfallen", stellt van Kessel fest. "Infolgedessen kommt es zu einer Spaltung des Marktes. Die Erzeuger, die große Birnen haben, können gut davon leben, aber es gibt auch Erzeuger, die keine Bewässerung zur Verfügung haben, sodass sich das Wachstum verzögert hat und nun auch die Erträge bei den kleinen Sorten sinken."

"Für dicke Birnen kann man gerade jetzt einen guten Preis erzielen. Bei Conference liegt der Fruchtpreis bei etwa 1 bis 1,05 Euro, die 65er liegen etwas darunter, aber für die 55-60er muss man schon ziemlich tief in die Tasche greifen", zählt van Kessel auf. "Gleichzeitig bin ich positiv gegenüber den Exporten eingestellt. Die festen Mengen gehen an Länder wie Deutschland und Frankreich, Skandinavien und Osteuropa, aber vor allem Italien nimmt viel mehr Conference-Birnen ab als in den Vorjahren."

Während der Birnenmarkt vor allem bei großen Größen recht lebhaft ist, hinkt der Apfelmarkt in dieser Saison weit hinterher. "Es sind viele Äpfel verfügbar, aber auch hier gibt es Qualitätsprobleme. Man sieht, dass die Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit des Elstar zum Beispiel stark abnimmt. Für einige Erzeuger ist das ein Grund, große Mengen zu einem günstigen Preis zu verkaufen. Das wiederum drückt den Preis für die guten Äpfel", so van Kessel abschließend.

Weitere Informationen:
Jack van Kessel
Van Kessel Fruit B.V.
Provincialeweg 143-145
5334 JG Velddriel
T +31418 631231
jack@vankesselfruit.nl 
www.vankesselfruit.nl 


Erscheinungsdatum:



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