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Pol Dendauw, Calsa, Belgien:

"Die guten Lauchpreise halten bis Ende Februar"

Belgischer Lauch wird schon die ganze Saison über zu teuren Preisen verkauft. "In Belgien ist der Markt im Moment gut. Der Handel läuft einigermaßen gut, und bis Ende Februar werden die hohen Preise in jedem Fall anhalten", sagt Pol Dendauw von Calsa.

Nach einem äußerst schwierigen Jahr scheint sich der Lauchmarkt in diesem Jahr recht gut zu erholen. Für Calsa ist dieses Wintergemüse eines der wichtigsten Produkte in seinem Sortiment. In der vergangenen Saison war das Angebot auf dem Markt zwar groß, die Nachfrage war jedoch insgesamt sehr enttäuschend. "Das hat zu unverantwortlichen Preisen geführt. Damals mussten die Erzeuger ihren Lauch wirklich mit Verlust verkaufen, aber in dieser Saison liegen die Preise seit etwa einem Monat um einen Euro." Der Händler sieht mehrere Gründe für die Verbesserung auf dem Lauchmarkt. "Letztes Jahr lagen die Preise noch bei 25 Cent. Das schlechte Jahr führte jedoch zu einer etwas geringeren Anpflanzung. Außerdem hatten wir einen trockenen Sommer, was zu einem deutlich geringeren Ertrag pro Hektar führte."

Infolgedessen verharren die Preise auf einem hohen Niveau, und Pol geht davon aus, dass sich das auch in nächster Zeit nicht ändern wird. "Das Angebot wird mindestens bis Anfang März ziemlich begrenzt bleiben, sodass Lauch bis Ende Februar teuer sein wird. Bei diesen stabilen Preisen läuft der Handel dennoch gut. Wenn der Markt stark schwankt, traut sich eigentlich niemand zu kaufen. Die Menschen sind inzwischen an hohe Preise gewöhnt, sodass alles gut läuft. Bis Mitte März werden die Preise wohl wieder sinken. Das ist der Zeitpunkt, an dem sich die Nachfrage traditionell wieder abschwächt. Dann geht es auf die warmen Sommermonate zu, und Lauch bleibt für viele ein typisches Wintergemüse."

Calsa exportiert seinen Lauch derzeit in weite Teile Europas. "In Deutschland machen wir viel, in Italien und Spanien läuft es ganz gut und in Polen und der Tschechischen Republik auch. Das einzige Land, das zurzeit nicht so viel kauft, ist Frankreich. Das liegt vor allem daran, dass sie dort viel Eigenproduktion haben, also ziemlich autark sind. Ansonsten können wir uns über die Nachfrage sicher nicht beklagen."

Weitere Informationen:
Pol Dendauw
Calsa 
Roeselaarsestraat 9b
8850 Ardooie, België
+32(0) 51 74 73 74
pol@calsa.be  
www.calsa.be 


Erscheinungsdatum:



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