Sie haben eine Software (Adblocker) installiert, der unsere Werbung blockiert.

Da wir die Nachrichten kostenlos zur Verfügung stellen, sind wir auf die Einnahmen aus unseren Werbebannern angewiesen. Bitte deaktivieren Sie daher Ihren Adblocker und laden Sie die Seite neu, um diese Seite weiter zu nutzen.

Klicken Sie hier für eine Anleitung zum Deaktivieren Ihres Adblockers.

App icon
FreshPublishers
In der App öffnen
ÖFFNEN
Hoeve 't Bommesaarke, Belgien:

"Mit dem aktuellen Preisniveau für Spargel lässt sich gut arbeiten"

Der Spargel beim flämischen Hoeve 't Bommesaarke kommt langsam aus der Erde. "Die frühen Sorten sprießen schon, aber wir haben auch die Sorte Grolim, die etwas später reif ist", erzählt Spargelbauer Leo Henckens. "Am Donnerstag haben wir schließlich den ersten Spargel geerntet und seit Samstag haben wir auch den Laden geöffnet. Allerdings waren wir schon am Nachmittag ausverkauft, sodass wir erst am Mittwoch wieder genügend Mengen hatten, um zu öffnen."

Vorerst bleiben die Mengen daher noch begrenzt. "Vor allem der Freilandanbau kommt jetzt erst richtig in Gang, und das wird sich langsam aber sicher steigern. Vorige Woche war es natürlich auch viel zu kalt, um große Mengen zu erreichen, daher erwarte ich bei den aktuellen Temperaturen eigentlich erst am kommenden Wochenende den richtigen Start. Wenn die Temperatur bei 20 Grad bleibt, geht es schnell. Geht sie zurück auf 15 Grad, wird es wieder kein überwältigender Start. Wir bleiben von der Natur abhängig. Das macht es schwer einzuschätzen."

© Hoeve 't Bommesaarke

"Auch was das Personal angeht", fährt Leo fort. "Denn wie viele Leute soll man kommen lassen? Das ist die Frage. Wenn man zu früh zu viele Leute hier hat, steht die Hälfte untätig herum, das ist also immer eine Abwägung. Wir gehen es noch ruhig an, bis wir richtig durchstarten, aber ich erwarte die größeren Mengen wohl bis nächste Woche. Das ist natürlich auch ganz normal. In anderen Jahren liegen wir meist auch um Mitte April. Nur haben wir jetzt etwas früher angefangen. Dann werden die Leute ungeduldig, aber wenn wir Mitte April gut vorankommen, liegen wir im Vergleich zu anderen Jahren prima im Zeitplan."

Preisgestaltung bleibt gut
Qualitativ sieht es vielversprechend aus. "Sie sehen gut aus, schön gerade, haben kaum Flecken. Was will man mehr? Wir müssen damit auskommen. Und vor allem nicht jammern", lacht er.

"Wir hatten genug Katastrophenjahre, wie zum Beispiel 2024, als die Spargelpflanzen fast jeden Tag unter Wasser standen. Damals hatten wir kaum Ertrag, und es gab auch die Befürchtung, dass dies noch Auswirkungen auf die folgenden Jahre haben würde. Glücklicherweise war das nicht wirklich der Fall. Jetzt sieht es ordentlich aus, also hoffen wir, dass es die ganze Saison so bleibt. Dann wird es eine einfache Saison, aber wir bleiben von der Natur abhängig. Wir machen das schon so lange und haben so viel erlebt, dass wir uns nicht mehr so schnell Sorgen machen."

Was die Nachfrage angeht, sieht Leo, dass sie noch ein wenig in Schwung kommen muss. "Trotzdem läuft es gut. Der Preis hält sich auch gut. Am Ostermontag hatte ich zwar den Eindruck, dass der Preis deutlich gesunken war, aber das ist traditionell so. Es gibt wenig Handel, die Einzelhändler haben geschlossen und viele Menschen haben frei. Die Preise sinken kurzzeitig, aber bis Mittwoch hatten sie sich wieder gut erholt. Es ist nicht das Niveau von vor Ostern, aber das ist immer ein Spitzenwert. Der Mittwoch vor Ostern ist stets der Höhepunkt, aber das aktuelle Niveau ist in Ordnung."

"Vor allem wenn man sich die Mengen auf der Versteigerung ansieht, ist der Preis gut. Es wird wohl noch etwas mehr Volumen dazukommen, aber ich habe nicht den Eindruck, dass der Preis schnell fallen wird. Andererseits kann sich das schnell ändern, wenn etwas passiert, aber so wie es derzeit aussieht, sind wir zufrieden. Die Leute müssen es auch weiterhin kaufen. Ein höherer Preis ist nicht immer ein besserer Preis. Wir haben in etwa die gleiche Preisbildung wie im Vorjahr, das ist also kein Problem."

© Hoeve 't Bommesaarke

Personalengpässe
Die Suche nach Personal bleibt eine Herausforderung. Während früher viele polnische Arbeitsmigranten auf dem Land arbeiteten, insbesondere im Spargelsektor, entscheiden sie sich heute häufiger für weniger schwere und komfortablere Arbeit. Durch die verbesserte Wirtschaftslage in osteuropäischen Ländern ist zudem die Notwendigkeit, in den Niederlanden oder Belgien zu arbeiten, geringer geworden, wie LTO bereits zuvor angab. "Wir arbeiten zwar auch nur mit polnischen Mitarbeitern, aber das ist etwas schwieriger als früher. Vergangene Woche hatten wir einige Leute, die lieber in die Schweiz gehen wollten, und jetzt haben wir wieder zwei kurzfristige Absagen. Es scheint weniger Bedarf zu geben, hier zu arbeiten."

"Wir haben einen tollen Kern an Leuten, die jedes Jahr wiederkommen. Wir versuchen, diese so gut wie möglich zu behandeln, denn man wird selbst so behandelt, wie man andere behandelt. Und letztlich werden wir die Leute schon zusammenbekommen, aber es wird immer mehr zu einem Puzzle. So haben wir zum Beispiel jetzt einige Werkstudenten, die wir über einen Aufruf in den sozialen Medien gefunden haben. Das läuft vorläufig prima."

Insgesamt blickt Leo daher zuversichtlich auf die Saison. "Die werden wir übrigens am 17. April hier auf dem Betrieb offiziell mit einer netten Überraschung eröffnen."

Weitere Informationen:
Leo Henckens
Hoeve 't Bommesaarke
Kessenicherweg 27
3640 Kinrooi, Belgien
Tel: +32 494 87 17 91
[email protected]
www.aspergeskinrooi.be

Verwandte Artikel → See More