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BLE KW 34:

'Erdbeersaison bog auf ihre Zielgerade ein'

Die Erdbeersaison bog auf ihre Zielgerade ein: Die Anlieferungen schränkten sich augenscheinlich ein und auch die Unterbringungsmöglichkeiten verminderten sich verschiedentlich. Angeführt wurde das Sortiment von inländischen Chargen. Diese hatten in Hamburg nahezu einen monopolartigen Status, während auf den anderen Märkten daneben noch auf niederländische, belgische oder polnische Partien zugegriffen werden konnte. Die Qualität konnte laut BLE nicht immer überzeugen. Es etablierte sich eine weite Preisspanne, deren Enden sich an beiden Seiten ausdehnten.



Exklusive Früchte waren knapp und teuer, Rückläufer aus dem LEH sorgten derweil für Vergünstigungen. So kosteten in Berlin die deutschen und niederländischen Produkte zwischen 0,50 und 3,50 € je 500 g-Schale. Insgesamt tendierten die Notierungen eher aufwärts als nach unten, obwohl man durchweg sehr ruhige Geschäfte verzeichnete.

Hier gelangen Sie direkt zum vollständigen Markt- und Preisbericht. 

Äpfel
Inzwischen hatten sich die alterntigen Offerten fast vollständig aus der Vermarktung verabschiedet. Europäische Früchte aus dem Anbaujahr 2022 dominierten. Die Präsenz von Delbarestivale und Jonagold weitete sich kräftig aus, auch Elstar gewannen offensichtlich an Bedeutung. Aus Italien wurden vermehrt Royal Gala und Golden Delicious zugeführt.

Birnen
Italienische Santa Maria herrschten vor. In das Sortiment kam Bewegung: Türkische Santa Maria, einheimische Clapps Liebling sowie Williams Christ aus Italien und Deutschland spielten eine merklich größere Rolle. Erste niederländische Conference gesellten sich zu den schon etablierten belgischen, konnten in Frankfurt geschmacklich aber nicht überzeugen.

Tafeltrauben
Die Warenpalette veränderte sich, denn die Präsenz von italienischen Italia, Crimson Seedless, Red Globe, sowie anderen Sorten dehnte sich erheblich aus. Summa summarum standen aus Italien eine Vielzahl an Varietäten bereit, unter anderem die neue exklusive blaue kernlose Sorte Maula, die in Frankfurt auftauchten.

Aprikosen
Das Saisonende ist schon in Sicht, die Anlieferungen schränkten sich ein. Auch die Qualität ließ zunehmend Wünsche offen. Und letztlich hatte sich auch das Interesse begrenzt, eine gewisse Kundensättigung war nicht von der Hand zu weisen. Hinsichtlich der Güte konnten die französischen und türkischen Chargen am ehesten überzeugen.

Pfirsiche und Nektarinen
Die Kampagne bog so langsam auf ihre Zielgerade ein. Spanische Zufuhren überwogen vor italienischen. Anlieferungen aus Frankreich, Griechenland und der Türkei hatten einen eher komplettierenden Status inne. Das Interesse fiel eher schwach aus. Eine auf die verringerten Unterbringungsmöglichkeiten abgestimmte Bereitstellung sorgte aber in der Regel für konstante Bewertungen.

Pflaumen
Einheimische Offerten herrschten vor: Cacaks Fruchtbare, Hauszwetschge und Top dominierten dabei das Geschehen. Hanita, Auerbacher und Cacaks Schöne ergänzten das Geschehen. Auf erste Fellenberg konnte in Frankfurt und München zugegriffen werden, in Frankfurt zudem auf Presenta und Elena. Aus verschiedenen osteuropäischen Ländern wurden Lepotica zugeführt, auch Stanley spielten eine gewichtige Rolle.

Zitronen
Südafrikanische Früchte dominierten vor argentinischen und spanischen. Die hohen Temperaturen wirkten sich verschiedentlich negativ auf die Unterbringungsmöglichkeiten aus. Die Notierungen veränderten sich nicht wesentlich. In Berlin vergünstigten sich die südafrikanischen Produkte ein wenig.

Bananen
Es war ein recht uneinheitlicher Handel zu verzeichnen: Steigende Preise konnte man in Frankfurt und Hamburg beobachten, sinkende Notierungen in Köln und München. Einzig in Berlin blieb das Sortiment unverändert bezahlt.

Blumenkohl
Einheimische Offerten herrschten vor. Aus Belgien, den Niederlanden und neuerdings auch Polen standen nur geringe Mengen bereit. Die Verfügbarkeit reichte leicht aus, um den Bedarf zu decken. Dieser hatte sich infolge der hohen Temperaturen und der Ferien begrenzt.

Salat
Bei Eissalat dominierten inländische Artikel, niederländische traten daneben in Frankfurt, Köln und Berlin auf. Die Anlieferungen hatten sich insgesamt zwar verstärkt, genügten aber nicht immer, um das Interesse zu stillen. Die Unterbringungsmöglichkeiten hatten sich ausgeweitet. Bei Kopfsalat konnte auf belgische und deutsche Produkte zugegriffen werden. Schwankende Preise waren in Frankfurt bei den Importen zu beobachten.

Gurken
Bei den Schlangengurken überwogen einheimische Abladungen vor niederländischen und belgischen. Die Versorgung hatte sich ausgeweitet. Dennoch reichte sie nicht immer aus, um die Nachfrage problemlos zu decken. Anziehende Bewertungen waren davor vielerorts zu beobachten.

Tomaten
Wie zuvor bildeten niederländische und belgische Zufuhren die Basis des Sortimentes. Polnische, italienische, spanische und wenige einheimische Artikel komplettierten das Geschehen. Das Interesse war zwar nicht gerade unfreundlich, fiel für die ausgedehnten Abladungen aber zu schwach aus. In Frankfurt tauchten einheimische Intense auf.

Gemüsepaprika
Niederländische Offerten überwogen. Nachdem in der 33. KW die Preise deutlich gestiegen waren, bröckelten sie in der 34. KW wieder ab. Zum einen lag dies an den gesteigerten Anlieferungen. Zum anderen drängten verstärkt günstigere polnische Importe auf die Märkte. Diese überzeugten in qualitativer Hinsicht und so griffen die Kunden gerne zu.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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