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Johan Vanhaeren, BioVibe, Belgien:

Satter Markt für Bio-Gemüse, aber die Nachfrage könnte besser sein

Die Nachfrage nach Bio-Gemüse hat sich nach der Corona-Phase auf dem Niveau von früher stabilisiert, so Johan Vanhaeren vom Bio-Großhändler BioVibe. "Während der Pandemie haben wir etwa 50 Prozent mehr verkauft als normal, aber diese Nachfrage hat jetzt etwas nachgelassen." Bei einer Reihe von Produkten, so der Händler, könnte die Nachfrage etwas höher sein. "Der Markt für Möhren, Lauch und Zwiebeln ist im Moment überfüllt. Das Angebot an diesen Gemüsesorten ist recht groß, aber die Nachfrage hinkt ein wenig hinterher. Im Mai und Juni hatten wir das Gleiche bei Salat und Spinat, aber glücklicherweise ist der Markt für diese Produkte jetzt wieder im Gleichgewicht. Auch bei Äpfeln, Birnen, Kartoffeln und Kürbissen gibt es wieder eine gute Nachfrage, sodass das Angebot groß ist."

Das bedeutet jedoch nicht, dass der Verkauf zum Erliegen gekommen ist. "Im Gegenteil, wir haben in diesem Sommer sogar recht gut verkauft. Natürlich hatten einige Einzelhändler und Gewerbetreibende geschlossen, die wir normalerweise beliefert hätten. Dennoch können wir uns über den Handel in den letzten Wochen nicht beklagen." Vanhaeren sieht, dass die teuren Energiepreise ein Hindernis für die Verbraucher sind, sich für ökologische Produkte zu entscheiden. "Das führt automatisch dazu, dass der Geldbeutel und nicht die Herkunft im Vordergrund steht, was wiederum dazu führt, dass die billigeren, konventionellen Produkte bevorzugt werden."

Die Preise bleiben also auf einem ähnlichen Niveau wie in den Vorjahren. "Vielleicht sind sie sogar noch ein bisschen niedriger, was natürlich nicht sein dürfte. Die Landwirte hatten aufgrund der Trockenheit der letzten Zeit enorm höhere Kosten für Energie, teurere Stundenlöhne, Düngemittel und Bewässerung, allerdings sind die Preise ähnlich geblieben. Sowohl bei den konventionellen als auch bei den biologischen Erzeugern sieht man, dass sie manchmal fast zum Selbstkostenpreis liefern und es für sie ums Überleben geht."

BioVibe kauft sein Obst und Gemüse ausschließlich von lokalen Erzeugern. "In fast allen Fällen arbeiten wir mit belgischen Erzeugern zusammen, die ab und an durch niederländische Produkte ergänzt werden. Sollte es dann immer noch nicht klappen, ist die Sache erledigt. Wir werden nicht anfangen zu importieren. Wir arbeiten daher mit saisonalen Produkten, aber dank besserer Lagertechniken sind Produkte wie belgische Äpfel und Zwiebeln heute fast das ganze Jahr über erhältlich."

Für mehr Informationen:
Johan Vanhaeren
BioVibe
Kempenarestraat 44A
2860 – Sint-Katelijne-Waver
+32(0)15 70 0092
info@biovibe.be       
www.biovibe.be       


Erscheinungsdatum:



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