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BLE KW 31:

'Heimische Kirschensaison hatte ihren Höhepunkt offensichtlich überschritten'

Die heimische Kirschensaison hatte ihren Höhepunkt offensichtlich überschritten, denn die Verfügbarkeit nahm spürbar ab. Einheimische Offerten herrschten dabei vor, verloren aber augenscheinlich deutlich
an Präsenz. Auch die türkischen Importe schwächten sich laut BLE ab. Derweil intensivierten sich die Abladungen aus Polen deutlich. Produkte aus den Niederlanden und Belgien kamen über einen ergänzenden Charakter nicht hinaus, spanische und griechische Artikel trafen nur punktuell ein.



Die Qualität konnte nicht mehr durchgängig überzeugen, konditionsschwache Chargen sorgten unweigerlich für Vergünstigungen. Doch auch anziehende Preise waren zu verzeichnen: Bis zu 8,- € je kg sollten in Frankfurt die großfruchtigen belgischen und in Berlin die polnische Partien kosten. Generell konnte das Interesse hinreichend gestillt werden. Dennoch zogen zum nahenden Kampagnenende die Notierungen oftmals an. Insbesondere die üppigeren Kaliber ab 28 mm verteuerten sich, da sie verschiedentlich nur in knappen Mengen angeliefert wurden.

Hier gelangen Sie direkt zum vollständigen Markt- und Preisbericht. 

Äpfel
Die Importe aus Übersee verloren an Relevanz: Die Verfügbarkeit der Importe aus Neuseeland, Chile und Südafrika verminderten sich. Dennoch spielten sie örtlich die größte Rolle. Ihre organoleptischen Eigenschaften ließen in der Regel keine Wünsche offen. Das neuerntige europäische Sortiment gewann an Wichtigkeit.

Birnen
Es kam Bewegung ins Sortiment: Chilenische Abate Fetel und südafrikanische Forelle verloren spürbar an Bedeutung. Im Gegenzug dazu traten erste italienische Santa Maria auf. Auch erste einheimische Williams Christ und Conference trafen ein; sie flankierten inländische Clapps Liebling, die es jetzt in Frankfurt und Köln gab.

Tafeltrauben
Italienische Anlieferungen bildeten augenscheinlich die Basis des Sortimentes. Es konnte auf eine Vielzahl von Varietäten, vorrangig Victoria und Black Magic, zugegriffen werden. Spanische Offerten hatten ergänzenden Charakter. Komplettierende türkische Superior Seedless in 5‑kg- und 7‑kg-Steigen tauchten in Frankfurt auf.

Erdbeeren
Einheimische Chargen dominierten vor niederländischen, belgischen und polnischen. Die Saison bog langsam, aber sicher auf ihre Zielgerade ein. Zwar hatte sich die Verfügbarkeit nochmals verstärkt, das Interesse aber scheinbar nochmals deutlich abgenommen. Der Zugriff fiel mitunter recht mau aus.

Aprikosen
Französische Anlieferungen herrschten vor. Türkische Zuckeraprikosen hatten, dem Saisonstand entsprechend, merklich an Bedeutung verloren. Italienische und spanische Zufuhren kamen über einen ergänzenden Status nicht mehr hinaus. Hochpreisige einheimische Früchte komplettierten ebenso das Geschehen wie günstige Importe aus der Republik Moldau und Polen.

Pfirsiche und Nektarinen
Die italienischen und spanischen Abladungen gewannen nochmals an Kraft, die Verfügbarkeit nahm also kontinuierlich zu. Französische und türkische Zuflüsse rundeten die Warenpalette ab, griechische tauchten ausschließlich in Berlin und Frankfurt auf. Die organoleptischen Eigenschaften ließen generell nur selten Wünsche offen.

Pflaumen
Das Sortiment veränderte sich spürbar: Lepotica aus Bosnien und Herzegowina sowie Katinka aus Deutschland verloren an Relevanz. Demgegenüber verstärkten sich die Anlieferungen von Lepotica aus der Republik Moldau und Serbien sowie von Top aus dem Inland. Neuerdings standen einheimische Jojo, Ortenauer und Auerbacher bereit, die sich zu Hanita, Cacaks Schöne und Top gesellten.

Zitronen
Südafrikanische und argentinische Abladungen dominierten, spanische komplettierten die Warenpalette. Insgesamt hatten sich die Zufuhren leicht verstärkt. Sie genügten, um den Bedarf ohne Anstrengungen zu befriedigen. In preislicher Hinsicht tat sich nicht viel.

Bananen
Es war ein unaufgeregtes Treiben ohne jegliche Höhepunkte zu beobachten. Ferien und Hitze hatten die Unterbringungsmöglichkeiten spürbar eingeschränkt. Die Händler hatten ihre Bereitstellung aber auf das verminderte Interesse abgestimmt und hinreichend reduziert.

Blumenkohl
Einheimische Offerten herrschten augenscheinlich und fast monopolartig vor. Bloß in Frankfurt gab es daneben noch niederländische Artikel. Die Ferien sowie die hochsommerlichen Temperaturen hatten die Nachfrage stark vermindert. Dennoch tendierten die Notierungen verschiedentlich nach oben.

Salat
Beim Eissalat konnte vorrangig auf einheimische Produkte zugegriffen werden. In Frankfurt, Köln und Berlin gab es daneben noch niederländische Abladungen, die von den Kunden bevorzugt gesucht wurden. Beim Kopfsalat gab es auf sämtlichen Märkten inländische und belgische Erzeugnisse.

Gurken
Bei den Schlangengurken setzte sich das Sortiment aus einheimischen, niederländischen und belgischen Offerten zusammen. Die Versorgung schrumpfte etwas, genügte aber in der Regel, um den Bedarf zu decken. Dennoch zogen die Notierungen mancherorts an. Dies sowie eine nicht immer überzeugende Güte schränkte jedoch die Nachfrage ein.

Tomaten
Weiterhin bildeten die Abladungen aus den Niederlanden und Belgien die Basis des Angebotes. Die Verfügbarkeit hatte sich spürbar ausgeweitet. Aus Polen kamen vorrangig Runde Tomaten, aus Deutschland Rispenofferten. Italien beteiligte sich ausschließlich mit Kirschtomaten am Geschehen. Das Interesse war nicht besonders stark ausgeprägt.

Gemüsepaprika
Wie in den Vorwochen dominierten niederländische Chargen die Szenerie. Von der Bedeutung her folgten türkische und belgische Partien. Einheimische Erzeugnisse spielten nur punktuell eine ergänzende Rolle und kosteten in Frankfurt zwischen 2,80 und 4,60 € je kg. Das Angebot genügte, um den Bedarf zu decken. Dennoch veränderten sich oftmals die Preise.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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