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Fruit and Vegetable Facts:

EU weiterhin mit Abstand wichtigster Abnehmer von südafrikanischem Obst

Bis zum letzten Jahr konnte Südafrika jährlich immer mehr Frischobst exportieren. In der ersten Hälfte dieses Jahres blieben die Ausfuhren jedoch gleich. Normalerweise wird in der ersten Jahreshälfte etwas weniger als die Hälfte des Jahresumsatzes erzielt. Die Niederlande sind der bei Weitem wichtigste Abnehmer von südafrikanischem Obst. Die Ausfuhren in die Niederlande sind in diesem Jahr weiter gestiegen (+7 Prozent). Der Anteil der Niederlande am Gesamtexport von Frischobst aus Südafrika stieg auf über ein Viertel. Das Vereinigte Königreich ist der zweitgrößte Abnehmer. In der ersten Hälfte dieses Jahres gingen die Ausfuhren dorthin um 4 Prozent zurück.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind der drittgrößte Abnehmer, und die Ausfuhren in dieses Land weisen einen Aufwärtstrend auf. In der ersten Hälfte dieses Jahres stiegen die Ausfuhren in die Vereinigten Arabischen Emirate weiter an, und zwar um 11 Prozent. Die Ausfuhren nach Russland sind dagegen stark zurückgegangen. In der ersten Hälfte dieses Jahres ging sogar ein Drittel weniger Frischobst aus Südafrika nach Russland als in der ersten Hälfte des letzten Jahres.

Andere echte Wachstumsmärkte für südafrikanisches Obst sind: Kanada, Malaysia, die Vereinigten Staaten und Indien. Wachsende Märkte in der ersten Hälfte dieses Jahres, aber nicht in den Jahren zuvor, sind: China, Saudi-Arabien, Bangladesch, Hongkong und Irak.

Die Hälfte nach Europa
Nach Regionen betrachtet, ist die EU bei Weitem der wichtigste Absatzmarkt für südafrikanische Früchte. Im vergangenen Jahr wurden 1,3 Millionen Tonnen in die EU-Länder exportiert. In der ersten Hälfte dieses Jahres nahmen die Ausfuhren weiter zu. Das übrige Europa ist mit großem Abstand der zweitgrößte Abnehmer. Vor allem die Ausfuhren nach Russland waren in der ersten Hälfte dieses Jahres stark rückläufig. Südafrikanisches Obst wird auch zunehmend in süd- und ostasiatische Länder geliefert; die Ausfuhren in diese Regionen beliefen sich im vergangenen Jahr auf insgesamt 330.000 Tonnen. In der ersten Hälfte dieses Jahres war ein sehr bescheidenes Wachstum zu verzeichnen. Auf die Golfstaaten entfielen im Jahr 2021 530.000 Tonnen Exporte. In der ersten Hälfte dieses Jahres stiegen die Exporte leicht an. 230.000 Tonnen Frischobst wurden im vergangenen Jahr nach Nordamerika exportiert. In der ersten Hälfte dieses Jahres stiegen die Exporte dorthin um 10 Prozent. Südafrika exportiert auch viel in andere afrikanische Länder; im letzten Jahr waren es fast 360.000 Tonnen. In der ersten Hälfte dieses Jahres stiegen die Ausfuhren in Länder des Heimatkontinents um mehr als 10 Prozent.

Weniger Zitrusfrüchte und mehr Äpfel und Trauben
Über das gesamte Jahr hinweg sind Orangen Südafrikas wichtigstes Exportprodukt bei Frischobst. Mit einigem Abstand folgen Äpfel, Mandarinen, Zitronen, Trauben, Grapefruit und Birnen. In der ersten Jahreshälfte sind Äpfel, Zitronen und Trauben am wichtigsten. Die Ausfuhren von Trauben (+10 Prozent) und Äpfeln (+9 Prozent) entwickelten sich besonders gut; die Ausfuhren von Zitronen nahmen in diesem Zeitraum leicht zu (+2 Prozent).

Im Gegensatz dazu waren die Ausfuhren von Zitrusfrüchten in der ersten Jahreshälfte geringer als im gleichen Zeitraum 2021: Orangen -29 Prozent, Grapefruit -16 Prozent und Mandarinen -9 Prozent. Dagegen sind die Ausfuhren von Birnen, Pflaumen und Avocados in der ersten Jahreshälfte gestiegen. Die Entwicklung der Ausfuhren in die Niederlande zeigt verständlicherweise das gleiche Bild, nämlich starke Zuwächse bei Zitronen (+67 Prozent!), Trauben, Birnen, Avocados und Pflaumen. Die südafrikanischen Ausfuhren von Zitrusfrüchten (ohne Zitronen) in die Niederlande sind stark zurückgegangen.

Klicken Sie hier für die Hintergrunddaten.

Für weitere Informationen:
Jan Kees Boon
Fruit and Vegetable Facts
www.fruitandvegetablefacts.com
fruitvegfacts@gmail.com 


Erscheinungsdatum:



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