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Schweizer Bauernverband feiert 125 jähriges Jubiläum

"Wir Bäuerinnen und Bauern denken nicht in Quartalen oder Jahren, sondern in Generationen"

Der Schweizer Bauernverband (SBV) feierte gestern seinen 125-jährigen Gründungstag. Für diesen Anlass kehrten Präsidium und Geschäftsleitung auch an jenen Ort zurück, an dem damals die denkwürdige Versammlung stattfand – ins Berner Rathaus. Anlässlich des Jubiläumsjahres pflanzten der SBV und seine über 80 Mitgliedsektionen je einen Baum. Die Aktion symbolisiert Verwurzelung und Zukunftsglauben. Aber auch, dass den Bäuerinnen und Bauern Nachhaltigkeit und Biodiversität wichtig sind. Jener des SBV wächst auf der kleinen Schanze gleich neben dem Bundeshaus. Notabene dort, wo immer wieder wegweisende Entscheide für die Bauernfamilien gefällt werden. Am geschichtsträchtigen Tag besuchte die Spitze des SBV zusammen mit Vertretern von Stadtgrün Bern den Baum und platzierten gemeinsam eine Erinnerungstafel.

Stabile Dachorganisation der Schweizer Landwirtschaft
Die Gründung des SBV erfolgte in einer Zeit wirtschaftlicher Umwälzungen. Die einheimischen Bauernfamilien litten wegen tiefer Einkommen verbreitet unter Armut. Eine Ursache war die zunehmende Konkurrenz durch Importe, nachdem Eisenbahn und Dampfschiffe den Transport vereinfachten. Um die Kräfte und Interessenvertretung zu bündeln, beschloss eine von Eidgenössischen Parlamentariern nach Bern einberufene Versammlung mit Delegationen aus allen Landesteilen am 7. Juni 1897 die Gründung des SBV. Johann Jenny, Worblaufen BE, wird zum ersten Präsidenten gewählt. Ernst Laur wird Bauernsekretär. Nachdem sich dessen Büro zuerst in Bern befand, verschob er 1901 – auf Wunsch seiner Frau Sophie – den Sitz zurück ins aargauische Brugg.

Der SBV besteht heute aus vier Departementen und verschiedenen Dienstleistungsbereichen (Agrisano Unternehmungen, Agriexpert, Agristat, Agrimpuls, Agriprof, Agriquali & vier landwirtschaftliche Bau- und Architekturbüros). 25 kantonale Bauernverbände und 58 Fachverbände sowie andere Landwirtschaftsorganisationen gehören ihm an. Als Dachorganisation der Schweizer Landwirtschaft setzte er sich in all diesen Jahren für angemessene Produzentenpreise und damit vergleichbare Einkommen, geeignete politische Rahmenbedingungen, eine faire Abgeltung der gemeinwirtschaftlichen Leistungen und generell für die Interessen der einheimischen Bauernfamilien ein. Eine geeinte Interessensvertretung ist heute, wo weniger als drei Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig sind, wichtiger denn je.

Wirtschaftliche Perspektive in der Landwirtschaft
"Am Schluss ist es von grösster Bedeutung", so Präsident Markus Ritter, "dass wir mit all unserer Tätigkeit dazu beitragen, dass auch die nächste Generation eine wirtschaftliche Perspektive in der Landwirtschaft erkennen kann und den Beruf mit grosser Motivation lernt. Wir Bäuerinnen und Bauern denken nicht in Quartalen oder Jahren, sondern in Generationen. Daran hat sich die letzten 125 Jahre nichts geändert!"

Weitere Informationen:
www.sbv-usp.ch 


Erscheinungsdatum:



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