Heron investiert in Salatanbau im Container

"Die Effizienz liegt bei 1 zu 400“

Die Zukunfts-Technologie für den vertikalen Anbau von Nutzpflanzen in Innenräumen – das „Vertical Farming“ – wird seit fünf Jahren im Vorarlberger Dornbirn erforscht und entwickelt. Ende 2023 soll eine funktionsfähige Produktionseinheit in Betrieb gehen. Die Heron Firmengruppe investiert darin zehn Millionen Euro und will womöglich selbst Pflanzen anbauen, weiß der ORF.

Das in sich geschlossene Vertical-Farming-System wird durch modernste Technik und künstliche Intelligenz (KI) energie- und ressourceneffizient gesteuert und kommt dadurch mit einem Bruchteil der in der Landwirtschaft benötigten Flächen und Energie aus. Es kann unabhängig von Wetter und Klima und ohne Pestizide das ganze Jahr über an beliebigen Standorten produzieren. Der Wasserverbrauch wird dabei um 95 Prozent reduziert.

„Wir produzieren auf der Fläche des mit dem Netz umzäunten Tor-Bereiches die gleiche Menge wie die Landwirtschaft auf dem ganzen Fußballfeld. Die Effizienz liegt bei 1 zu 400", so Firmengründer Christian Beer. Dazu komme, dass auch die Emissionen bei der Produktion um mehr als 90 Prozent reduziert werden. Denn Vertical Farming könne mitten in Ballungszentren betrieben werden, was die Versorgungswege zum Verbraucher massiv verkürze.

Weitere Informationen:
https://vertical-green.at/ 
https://heron.at/


Erscheinungsdatum:



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