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Rotterdamer Hafen:

Güterumschlag fällt im ersten Quartal um 1,5%

Im ersten Quartal 2022 wurden 1,5 % weniger Güter umgeschlagen als im selben Vorjahreszeitraum: 113,6 Millionen Tonnen im Gegensatz zu 115,2 Millionen Tonnen im ersten Quartal 2021. Vor allem der Umschlag von Mineralölprodukten und Eisenerz war rückläufig. Der Umschlag von LNG (Flüssiggas) und sonstigem flüssigem und trockenem Massengut (hauptsächlich Grundstoffe) etc. ist dahingegen gestiegen. Das Containervolumen liegt etwas unter dem Niveau von 2021.

Allard Castelein, Generaldirektor des Hafenbetriebs Rotterdam: „Wir haben das Jahr hervorragend begonnen, aber dann wurde die Welt Ende Februar mit dem Krieg in der Ukraine konfrontiert. Dieser Konflikt ist nicht nur eine furchtbare menschliche Tragödie, der Krieg verursacht darüber hinaus Unsicherheit im Welthandel und Veränderungen in der Logistikkette. Obwohl man den weiteren Verlauf nicht vorhersehen kann, gehen wir davon aus, dass die Entwicklungen in der Ukraine und die Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und anderen Ländern sich dieses Jahr auch weiterhin auf das Umschlagvolumen auswirken werden.“

Rückgang von Bord-zu-Bord-Umladungen
Im Containersegment hat vor allem der Rückgang von Bord-zu-Bord-Umladungen (- 21,5 % auf 6,0 Millionen Tonnen) zu einem geringeren Gesamtumschlag geführt (- 5,4 % auf 35,6 Millionen Tonnen). In TEU (Standardmaßeinheit für Container) gemessen, sank der Umschlag weniger drastisch (- 1,4 % auf 3,6 Millionen TEU), da das durchschnittliche Gewicht pro Container niedriger lag und mehr leere Container transportiert wurden. Die Menge der Bord-zu-Bord-Umladungen nimmt bereits seit 2021 allmählich ab, da die Tiefseeterminals infolge zahlreicher Unterbrechungen der Logistikkette stark frequentiert sind. Darüber hinaus wurde der Containertransport im Januar und Februar durch mehrere Stürme beeinflusst, die weitere Verzögerungen verursacht haben. 

Seit März sind die Folgen des Krieges in der Ukraine deutlich an den reduzierten Frachten nach Russland sichtbar. Der Großteil der Reedereien hat einen Buchungsstopp für russische Containerladungen eingeführt und auch die meisten Tiefseeterminals akzeptieren keine Exportladungen aus Russland mehr. Diese Situation wird sich weiterhin negativ auf die Menge der Bord-zu-Bord-Umladungen nach Russland auswirken. Im ersten Quartal sind die Folgen des Covid-Lockdowns in Shanghai in Rotterdam noch nicht spürbar gewesen. 

Quelle: Hafen Rotterdam


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