Ankündigungen

Stellenbörse

Top 5 -Gestern

Top 5 -letzte Woche

Top 5 -im letzten Monat

Huelvas Erdbeerpreise sind wegen der verspäteten Produktion um 20,7% gestiegen

Die Preise für Erdbeeren aus Huelva sind in Woche 10 um 20,7% angestiegen, weil das Angebot sich wegen des Wetters verkleinert hat. So steht es im aktuellen Bericht der Junta de Andalucia, der Beobachtungsstelle für Preise und Märkte, über die Beerensaison 2021/22. Der Erdbeerpreis lag bei 1,81 Euro pro Kilo, was noch immer niedriger ist als die 1,92 Euro pro Kilo in der gleichen Woche des vergangenen Jahres. 

Es wurden etwas mehr Himbeeren und Blaubeeren verkauft und die Preise, die an die Bauern gezahlt werden, sind im März leicht gestiegen. Der Durchschnittspreis beider Beeren ist in Woche 9 um 2,6% gestiegen. Er lag jeweils bei 6,89 und 5,58 Euro pro Kilo, allerdings noch immer unter den 7,74 und 6,12 Euro pro Kilo in der gleichen Woche im vergangenen Jahr.

Wenn man von der durchschnittlichen Verteilung der Produktion im Zeitraum 2016/17 - 2020/21 ausgeht, so schätzt die Junta de Andalucia, dass 25,2% der Erdbeergesamtmenge in der Saison bis zur 10. Woche verkauft sind. Allerdings ist die Produktion in der zweiten Märzwoche um fast 4% gesunken, weil sich die Ernte in der ersten Märzwoche verzögert hat.

Laut Schätzungen, die auf der Verteilung der durchschnittlichen Produktion in 2017/2018-2020/2021 basieren, wurden bereits 37,2% der zu erwartenden jährlichen Himbeerernte vermarktet. Die Blaubeersaison beginnt im März, allerdings wurden 8,3% der Gesamtmenge bis in Woche 10 hinein geerntet.

Internationale Marktpreise
Laut dem Bericht der andalusischen Regierung "ist der Himbeerkonsum in Deutschland wegen des guten Wetters angestiegen. Bis zum Ende der Woche hin hatte die Nachfrage deswegen das Angebot weit überstiegen. Die Preise sind dabei ganz unterschiedlich. In Hamburg zahlen die Verbraucher 3,75 Euro pro Kilo, in Frankfurt sind es 4,90 Euro."

Das spanische und italienische Erdbeerangebot war wegen des schlechten Wetters in den Produktionsregionen begrenzt. Außerdem mussten die spanischen Erdbeeren mit denen aus Griechenland, Italien und den Niederlanden konkurrieren. Die Blaubeeren auf dem deutschen Markt kommen überwiegend aus Peru und Südafrika. Inzwischen sind aber auch spanische Blaubeeren dabei. 

In Frankreich ist der Preis für spanische Erdbeeren im Lauf der vergangenen Woche um 9,2% gestiegen. Die Preise für spanische und marokkanische Himbeeren sind ebenfalls um 3,4% in die Höhe geklettert.

Quelle: www.sevilla.abc.es


Erscheinungsdatum:



Erhalten Sie den täglichen Newsletter in Ihrer E-Mail kostenlos | Klick hier


Weitere Nachrichten in dieser Branche:


Melden Sie sich für unseren täglichen Newsletter an um immer auf dem neusten Stand zu bleiben!

Anmelden Ich bin bereits angemeldet