BLE-Marktbericht KW 03/2022:

'Bei den Blondorangen überwogen weiterhin spanische Navelina'

Bei den Blondorangen überwogen laut BLE weiterhin spanische Navelina, die das Geschehen fest im Griff hatten. Aus Spanien stammten außerdem Navel und in verstärktem Maße Salustiana, die punktuell flott verkauft werden konnten. Newhall aus Portugal kosteten in Frankfurt 14,- € je 9-kgSteige. Unbehandelte griechische Navelina und Navel ergänzten die Szenerie ebenso wie türkische Washington Navel und marokkanische Navel. Bei den Blutorangen herrschten noch immer italienische Moro und Tarocco vor. Cara Cara aus Spanien komplettierten die Szenerie.

Spanische Sanguinelli gewannen an Bedeutung und wurden mitunter flott untergebracht. Insgesamt genügte die Verfügbarkeit, um den Bedarf zu befriedigen. Dieser war nicht besonders stark ausgeprägt, hatte sich aber mancherorts infolge der niedrigen Temperaturen verbessert. Die Qualität der Früchte wusste indes meist zu überzeugen. Die Notierungen verharrten meist auf ihrem bisherigen Niveau. Rückläufer aus dem LEH in Netzen sowie konditionell abschwächende Produkte mussten selbstredend mit Vergünstigungen abgegeben werden.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Markt- und Preisbericht. 

Äpfel
Das Sortiment hatte sich nicht wesentlich verändert, die einheimischen Chargen dominierten kontinuierlich die Vermarktung. Generell hielten sich Angebot und Nachfrage die Waage.

Birnen
Das von italienischen Abladungen geprägte Angebot genügte, um den Bedarf zu decken. Die Nachfrage war eher schwach und hatte sich im Gegensatz zur Vorwoche kaum verändert.

Tafeltrauben
Die Unterbringungsmöglichkeiten waren nicht besonders groß. Das Interesse konnte mit der Verfügbarkeit nicht immer Schritt halten. Dennoch verharrten die Preise oftmals auf ihrem bisherigen Niveau.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Mandarinen herrschten inzwischen vor: Die spanischen Anlieferungen bestimmten dabei die Szenerie. Clemenvilla, Nova und Tacle waren die am häufigsten anzutreffenden Varietäten.

Zitronen
Die Verfügbarkeit genügte, um den Bedarf zu decken. Dennoch konnten die Händler ihre Forderungen punktuell erhöhen, da sich die Unterbringungsmöglichkeiten verbessert hatten.

Bananen
Es waren recht uneinheitliche Geschäfte zu beobachten: Es gab sowohl Verteuerungen als auch Vergünstigungen, immer in Abhängigkeit vom Interesse.

Blumenkohl
Italienische und französische Zufuhren herrschten vor. Die Konkurrenzsituation zwischen beiden Herkünften ließ den Vertreibern kaum Raum für Verteuerungen.

Salat
Bei Eissalat konnte ausschließlich auf spanische Partien zugegriffen werden. Die Bewertungen bröckelten meist ab. Dies geschah entweder aufgrund verringerter Eingangsforderungen oder aufgrund eines zu üppigen Angebotes.

Gurken
Spanische Schlangengurken dominierten das Geschehen. Die Versorgung genügte nicht immer, um den Bedarf zu befriedigen. Die Notierungen kletterten punktuell also aufwärts.

Tomaten
Es waren sehr uneinheitlich verlaufende Geschäfte zu verzeichnen. Verteuerungen waren dabei ebenso zu beobachten wie Verbilligungen.

Gemüsepaprika
Das Interesse war nicht besonders stark ausgeprägt. Die Notierungen sackten oftmals ab, unter anderem wegen ausgeweiteten Anlieferungen.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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