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OP OPENS: Bilanz des gerade zu Ende gegangenen Jahres

Wenn die Kosten nicht über die gesamte Lieferkette ausgeglichen sind, kommt es zum Kollaps

Trotz der aktuellen Schwierigkeiten beweisen gut strukturierte Unternehmen, dass sie Widrigkeiten überstehen können. Die Zukunft kann jedoch unangenehme Überraschungen bereithalten. Die Probleme werden hauptsächlich durch die höheren Rohstoffpreise und die dadurch gestiegenen Produktionskosten verursacht. Wenn dies nicht durch eine Erhöhung der Verkaufspreise ausgeglichen wird, werden es viele Unternehmen möglicherweise nicht schaffen.

Salvatore Consoli

Aber nicht alles ist negativ, zumindest im Moment. Salvatore Consoli, Präsident von OP Opens, spricht von wachsenden Zahlen trotz großer Probleme wie Preissteigerungen und Klimawandel.

"2021 war ein positives Jahr mit einem Umsatzplus von ca. 15% gegenüber 2020. Zu diesem Wachstum haben unter anderem aromatische Kräuter beigetragen, die seit jeher stark nachgefragt werden. Dabei kommt es besonders auf die Qualität an. Hier macht der Markt einen klaren Unterschied und dieses Element wird auch vom Einzelhandel nicht ignoriert. Die marktbeherrschenden hohen Qualitätsanforderungen schrecken Initiativen von Anfängern oder improvisierenden Erzeugern ab. Die Zeit zwischen Ende November und Dezember 2021 war durch wenig Licht, viel Regen und Feuchtigkeit geprägt und hat sogar unsere Produktion verlangsamt, obwohl diese auf dem neuesten Stand der Technik ist. Daher hatten die weniger fortschrittlichen Erzeuger wenig Chancen, sich auf dem Markt zu behaupten. Wir planen nun in den ersten Monaten des Jahres 2022 die Ausweitung unserer Anbaufläche um weitere 5 Hektar auf insgesamt 30 Hektar. So wollen wir der steigenden Nachfrage gerecht werden."

"Bei den Zitrusfrüchten war die Kampagne stark von den sommerlichen Temperaturen geprägt, die zu kleineren Früchten führten, was durch die Regenfälle noch begünstigt wurde. Aus diesem Grund wird für uns die Erntesaison viel früher als sonst enden. Die Mandarinenernte wird auch bald zu Ende gehen. Die Erzeugerpreise bewegen sich derzeit um 0,50€/kg für Orangen."

"Bei Gemüse sieht die Situation anders aus. Der Markt war während der Saison oft positiv, mit interessanten Spitzenpreisen von über 2,50€/kg. Es gibt nur wenige Probleme mit ToBRFV, welches die Erträge im gesamten Küstengebiet Südsiziliens reduziert hat."

"Die OP produziert hauptsächlich Tafeltrauben. Die frühe Vegetationsphase verlief nicht nur für Trauben mit Kern, sondern vor allem für kernlose sehr gut. Bei diesen Sorten boomte die internationale Nachfrage dank des Erntebeginns Mitte Mai. Das Wetter war zudem sehr gut, was zu wirklich süßen Trauben führte. Die hohen Temperaturen waren einerseits perfekt für die frühen Trauben, andererseits haben sie den mittelspäten Trauben geschadet. Wir haben es nur durch den Einsatz außergewöhnlicher Mittel und Techniken geschafft, einen Großteil der Ernte zu retten. Unsere Partner konzentrieren sich aufgrund unserer guten Kampagne zunehmend auf frühe, kernlose und biologische Sorten."

"Für einige Unternehmen im Obst- und Gemüsesektor lief es nicht so gut. Sie kamen mit den steigenden Produktionskosten, Witterungsschäden und Pflanzenkrankheiten nur schwer zurecht. Wir sind sehr besorgt und können nur hoffen, dass die erhöhten Produktions- und Lieferkosten durch höhere Verkaufspreise kompensiert werden, sonst riskieren wir den Kollaps," fasst Consoli zusammen. 

Für weitere Informationen:
OP Opens
+39 0933 29779
+39 0933 29133
info@opopens.it 


Erscheinungsdatum:



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