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Günther Warchola, Bayerischer Fruchthandelsverband, zur Standortverhandlung des Münchener Großmarkts

"Interimslösung für neue Großmarkthalle scheitert an Platzverhältnissen"

Der Fruchthandelsverband nimmt zu den jüngsten Entwicklungen, der Planung des neuen Investors Büschl und den Anträgen der SPD/VOLT/Grünen-Fraktion im Rathaus Stellung. „Wir begrüßen es, dass die Stadtspitze und namentlich Herr Oberbürgermeister Reiter das Vorhaben des Baus einer neuen Großmarkthalle nach wie vor mit hoher Priorität verfolgen", erklärt Günther Warchola (r), der Präsident des Verbandes des Bayerischen Frucht-Import und Großhandels, die Lage nach den Anträgen des Rathauses an die Stadtverwaltung zur Suche nach einer Interimslösung für die Großmarkthalle und planungsrechtliche Einschätzungen.        

"Die Stadtspitze hat zum Glück auch erkannt, dass der Münchner Großmarkt zu den größten kommunalen Märkten Europas gehört und damit ein wichtiger Garant für rund 3.000 Arbeitsplätzen in München ist. Die Versorgung der Münchner Bevölkerung nicht nur über den Viktualienmarkt, sondern auch über viele kleine Obst- und Gemüsegeschäfte im Stadtgebiet und dem Umland wird durch uns sichergestellt. Wir sehen allerdings nicht, wie auf den ohnehin knappen Platzverhältnissen im Gelände des Großmarkts eine Interimslösung entstehen könnte“, fährt Warchola fort.

Beschleunigungsmöglichkeiten in Betracht ziehen
„Wir sind dankbar, dass für die Umsetzung des Projekts Neubau Großmarkthalle mit dem neuen Investor, der Büschl Gruppe, ein Lenkungsgremium eingerichtet wurde, an dem auch wir beteiligt sind. Das reicht allerdings noch nicht. Alle Beteiligten, vor allem aber das Planungsreferat, sind aufgefordert, über Beschleunigungsmöglichkeiten in der Zeitschiene nachzudenken. Wenn das von Herrn Büschl in Aussicht gestellte Jahr 2030 als Fertigstellungsdatum davon abhängt, wie schnell ein Bebauungsplan realisiert werden kann, ist klar, dass das Planungsreferat besonders gefordert ist. Der SPD/Volt/Grünen-Fraktion, die vorrechnet, dass die Stadt in den vergangenen Jahren viel Geld investieren musste, um den Marktbetrieb trotz der schlechten Bausubstanz aufrechtzuerhalten, ist zu entgegnen, dass die über 100 Jahre alten Hallen zu einem guten Teil unter Denkmalschutz stehen und die Stadt München jahrzehntelang die notwendigen Aufwendungen nicht getätigt hat", schildert man des Weiteren.

Die von der Fraktion in die Diskussion eingeführten Beträge seien gemäß Warchola also keineswegs verloren. Sie sind notwendige Investitionen in historische Bausubstanz und tragen dazu bei, dass 3.000 Arbeitsplätze in der Stadt sowie die Versorgung der Münchner Bevölkerung mit frischen und gesunden Lebensmitteln gesichert werden. Auch die Behelfsbauten einer Interimslösung würden viel Geld verschlingen."

Verwirklichung einer Interimslösung
Der Fruchthandelsverband sei gerne bereit, der Stadtspitze ein aktuelles Bild über die Zustände und vor allem die Platzverhältnisse im Großmarktgelände zu verschaffen. Warchola: „Nachdem wir am Großmarktgelände bereits Flächen für die SWM bereitstellen und andere Nutzungen akzeptieren mussten, ist nicht ersichtlich, wo bei unseren beengten Platzverhältnissen eine Interimslösung realisiert werden könnte. Wir werden mit der Stadtspitze Kontakt aufnehmen, damit wir sie über die aktuellen Verhältnisse informieren können.“

Weitere Informationen:
Verband des Bayerischen Frucht-
Import und -Großhandels e.V.
Günther Warchola
Schäftlarnstraße 10
Großmarkthalle, Altes Kontorhaus, 3. Stock
D-81371 München
Tel: +49 (0) 89 - 77 22 20
Fax: +49 (0) 89 - 76 30 72
https://www.fruchtverband.de/ 


Erscheinungsdatum:



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