Niederschlag führt zu miesen Erträgen bei Bio-Feldsalat und Rucola

"Wertschätzung für regionales Blattgemüse könnte etwas besser sein"

Die Nässe und Niederschläge im Herbst haben sich spürbar auf das Wachstum der heimischen Salat- und Blattgemüse-Kulturen ausgewirkt. "Wegen dem Unwetter sowie dem Frost im Frühling blicken wir insgesamt auf ein ertragsmäßig schwaches Jahr zurück. Dementsprechend sind auch die Preise bisher leicht unterdurchschnittlich gewesen", so ein süddeutscher Erzeuger der sich dem Anbau von biologischem Feldsalat und Rucola widmet.

Während der kalten Jahreszeit werden die beiden Bio-Kulturen im Glashaus erzeugt. Absatzseitig sei gemäß dem Erzeuger die neulich eingeführte 2G-Regelung zu bemerken. "Währenddessen wird bereits seit Beginn der Pandemie vermehrt am Wochenmarkt, in der Direktvermarktung sowie im LEH eingekauft, weshalb die Einbuße in der Gastronomie in etwa ausgeglichen werden."

Rechts: Wegen dem hohen Ausschuss liege der letztendliche Erlös beim Bioprodukt bei etwa der Hälfte des konventionellen Rucola- und Feldsalat-Ertrags. 

Zunehmende Konkurrenz von Importware
Längerfristig konnte der Marktanteil von regionalem Rucola und Feldsalat in Bioqualität allmählich ausgebaut werden. "Die Tendenz ist steigend, währenddessen wird aber auch mehr Bio-Blattgemüse aus dem Ausland, vorwiegend aus Italien, bezogen. Die Wertschätzung für regionales Blattgemüse könnte insofern etwas besser sein."


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