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Marco Bergman, Harvest House:

"Die niederländische Paprikasaison hatte einen denkwürdigen Start, eine schwierige Mitte und ein noch schwierigeres Ende"

Die Paprikasaison in den Niederlanden ist fast vorbei. "Langsam aber sicher können wir auf alle Höhen und Tiefen bei Harvest House zurückblicken", sagt Verkäufer Marco Bergman. "Genau wie die letzte Saison ist auch diese eine denkwürdige Saison. Ein sehr denkwürdiger Start in die Saison, ein sehr schwieriger Mittelteil und ein noch schwierigeres Ende der Saison. Eine Saison, in der die Höhen und Tiefen des Angebots für die Preisbildung ausschlaggebender waren, während die Nachfrage während der gesamten Saison ihren Einfluss geltend machte."

Frühzeitiger Start europäischer Einzelhandelsprogramme
"Es begann mit einem frühen Start der europäischen Einzelhändler mit niederländischem Paprika in ihren Programmen. Der Wunsch, mit dem niederländischen Produkt in einem beschleunigten Tempo zu beginnen, war groß. Dieser Wunsch wurde durch die schwierigen Anbau- und Winterklimabedingungen in Spanien ausgelöst. Und da wir schon recht früh im Jahr Paprika zur Verfügung hatten, konnten wir vielen Einzelhändlern helfen, unser niederländisches Produkt schnell zu erhalten", erinnert sich Marco.

"Der längere Mittelteil kann am besten als schwierig bezeichnet werden. Es gab viele Höhen und Tiefen im Angebot, die eine Menge Preisunruhe verursachten. Es gab keinen Moment, in dem die Preise über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen stabil waren. Leider gab es regelmäßig viel mehr Produkte, als wir gemeinsam richtig vermarkten konnten, was wiederum zu einer schwierigen Preisphase führte. Alles in allem war dies aus Sicht des Anbaus nicht die beste Zeit, was die Preisgestaltung angeht."

Niedrigerer Konsum
"Auch in den Niederlanden waren die Wetterbedingungen nicht günstig, wie in unserem gesamten europäischen Vertriebsgebiet. Das schlechte Wetter im Frühjahr und der nasse Sommer führten auch zu einem geringeren Konsum von Paprika, als wir uns vorgestellt hatten. Und das, obwohl wir im Jahr 2020 von einem, was den Konsum angeht, besonders guten Paprikajahr sprechen konnten. Zugegeben, das lag eher an den Covid-Bedingungen und dem damit verbundenen 'heimischen Essen'."

"Im vergangenen Jahr ist der zusätzliche Einzelhandelsumsatz etwas zurückgegangen, vergleichbar mit den Jahren vor Covid. Wir können jedoch feststellen, dass wir im Verhältnis mehr verpackte Paprika verkauft haben, als wir erwartet hatten. Die Formen sind vielfältig: von einer einzelnen Paprika in Folie oder mehr als zwei in einer Folie bis hin zu Säcken von einem Kilo. Sie alle haben einen Platz im Sortiment verschiedener europäischer Supermärkte gefunden", bemerkt der Paprikahändler.

Kurzfristiger Preisanstieg
"Wir befinden uns jetzt im Endspurt der Saison. Hier fallen der Wegfall der meisten Einzelhandelsprogramme und die moderate Preisbildung auf. Das, was jetzt passiert, ist übrigens kein Einzelfall; wir haben das auch in den vergangenen Jahren erlebt. Wir haben jetzt nur einen kurzzeitigen Preisanstieg erlebt, kurz vor dem eigentlichen Ende. Doch das verschwand Anfang der 42. Woche wieder wie Schnee in der Sonne."

"Der Absatz von Paprika außerhalb Europas war während der gesamten Saison schwierig. Der Absatz von Paprika in den USA war das zweite Jahr in Folge besonders enttäuschend. Aufgrund der sehr hohen Transportkosten und des zunehmenden einheimischen/nordamerikanischen Anbaus wurde kaum Paprika aus den Niederlanden in die USA geliefert. Dies ist ein Verlust für den Gesamtabsatz von Paprika. Natürlich hoffen wir weiterhin, dass Paprika seinen Platz im Flugzeug zurückerobern wird, wenn die Flüge in die USA wieder häufiger und billiger werden."

Folgen des Gaspreises noch sehr unklar
In der Zwischenzeit hat natürlich die ganze Energiediskussion begonnen, auch im Paprikaanbau. "Es ist sicher, dass der Anstieg der Gaspreise Folgen für den Paprikaanbau haben wird, aber welche Folgen das genau sein werden, ist noch sehr unklar. Aber wir werden nie das Handtuch werfen und schmieden neue Pläne für die kommende Paprikasaison. Wir sehen der Zukunft mit Zuversicht entgegen", so Marco abschließend

Für weitere Informationen:
Marco Bergman
Harvest House
+31 (0) 1 74 519 291
m.bergman@harvesthouse.nl    
www.harvesthouse.nl  


Erscheinungsdatum:



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