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Ernährungs- und Bewegungsstudie der EDEKA Stiftung

Eltern war ausgewogene Ernährung in Lockdowns wichtig

Besonders Familien mit jüngeren Kindern mussten in der Corona-Pandemie große Herausforderungen meistern. In einer Umfrage gingen die EDEKA Stiftung und YouGov der Frage auf den Grund, wie sich das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von 4- bis 6-jährigen Kindern während der Lockdowns gestaltete. Dazu wurden über 1.000 Eltern befragt. Die Pandemie stellte die Speisepläne der Familien auf den Kopf: Nahmen viele Kinder ihr Mittagessen vorher in einer Kinderbetreuung ein, mussten Eltern nun zu Hause für eine kindgerechte und ausgewogene Ernährung sorgen. Die Studie zeigt: Viele Eltern übernahmen dabei in Sachen Ernährung Verantwortung. 45 Prozent der befragten Eltern gaben an, dass sie häufiger kochten als vor den Lockdowns und 33 Prozent verwendeten beim Kochen häufiger frische Zutaten. 

In Zeiten von Home-Office, Kita-Schließungen und eingeschränkten Freizeitaktivitäten mussten Familien ihren täglichen Speiseplan anpassen. Trotz Zeitnot kochten laut der Studie viele Eltern (fast 60 Prozent) fast täglich frisch für ihre Kids, nur 12 Prozent servierten häufiger Fertiggerichte. 32 Prozent der Eltern banden ihre Kinder mindestens 3-4-mal in der Woche aktiv bei der Zubereitung der Mahlzeiten ein. Es ist davon auszugehen, dass die häufigere Beschäftigung mit Lebensmitteln bei den Vorschulkids ganz nebenbei auch auf das Thema Ernährungsbildung einzahlte. Hier setzt auch die EDEKA Stiftung mit ihren Projekten für Kinder und Jugendliche an, da frühkindliches Lernen und Erleben der Schlüssel für nachhaltige Ernährungsbildung ist. Wie wichtig diese ist, zeigen die folgenden Ergebnisse der Umfrage: 16 Prozent der Kinder haben während der Lockdowns größere Mengen gegessen als zuvor. Als Gründe wurden Langeweile, Einsamkeit und Frust genannt. Daraus resultierte für 8 Prozent der Kinder eine nicht altersgemäße Gewichtszunahme.

Mehr Zeit zum Snacken während Lockdowns
Bei frischen Snacks wurde Obst dem unbeliebteren Gemüse vorgezogen. 77 Prozent aller Befragten gaben an, dass ihr Kind an mindestens 5 Tagen pro Woche Obst verzehrte. Laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung [2] sollte der Gemüseanteil jedoch deutlich höher sein [3]. Bei 68 Prozent der befragten Mütter und Väter kam Gemüse während der Lockdowns nicht täglich auf den Teller. Neben der Vermutung, dass die meisten Kindergartenkinder keine Gemüsefans sind, spielten hierfür teilweise auch Kostengründe eine Rolle: Tendenziell gab es in Familien mit schwächerem Einkommen weniger Obst und Gemüse. 13 Prozent gaben sogar an, dass sie aufgrund pandemiebedingter finanzieller Einbußen ihren Speiseplan grundsätzlich weniger abwechslungsreich mit Obst und Gemüse gestalten konnten.

Was kommt nach Corona?
Viele Eltern sehen die Krise auch als Chance, um neue Ernährungsgewohnheiten zu etablieren: 29 Prozent der Befragten planen deshalb, auch nach der Pandemie zusammen mit ihren Kindern zu kochen und sie in die Vorbereitung der Mahlzeiten einzubeziehen. 26 Prozent gaben an, auch nach der Pandemie in Zukunft bewusster essen und neue Lebensmittel probieren zu wollen, womit auch weiterhin die Probierfreude und damit auch die Entwicklung des kindlichen Geschmacks unterstützt werden kann.

Weitere Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.


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