Frutas Luna, Spanien:

"Die Anpflanzung von Specialties nimmt in Almería jährlich zu"

Bei Frutas Luna beginnt jetzt die spanische Gemüsesaison. Dennoch macht Kees Havenaar in seiner Vorhersage zunächst einen Abstecher auf die Kanarischen Inseln. "Was dort derzeit aufgrund des Vulkanausbruchs passiert, ist sehr traurig. Hunderte von Hektar Bananenplantagen gehen durch die Lava, die Asche und den Wassermangel verloren. Wir sehen hier die Bilder und sie stimmen einen nicht glücklich. Man schätzt, dass die Bananenernte um 30% geringer ausfallen wird. Und 35-50% der Arbeitsplätze auf dieser Insel hängen direkt mit dem Agrarsektor zusammen. Wir von Frutas Luna möchten daher den Menschen dort einen Motivationsschub geben."


Kees (rechts) mit einem Erzeuger vor dem Betriebsgebäude von Frutas Luna

"Was in dieser Saison in Almería passieren wird, weiß niemand", so Kees weiter. "Für uns ist das immer sehr ungewiss. Es wird wahrscheinlich etwas weniger Tomaten geben, ich denke, etwa 3% weniger. Das ist vor allem an die Paprikas, ein bisschen Zucchini und Auberginen gegangen. Die Gurkenanbaufläche bleibt gleich. Wir stellen fest, dass jedes Jahr mehr Specialties gepflanzt werden. Ich spreche von Palermo (vor allem grün), Mini-Gurken und in geringem Umfang Pepperoni. Aber wenn man Letzteres nicht beherrscht, kann man ein böses Erwachen erleben. Das Saatgut ist sehr teuer, es steckt viel Handarbeit dahinter und bei den Preisen der letzten Jahre, kann es sehr schwierig werden."

"Außerdem ist hier in Spanien / Almeria alles teurer geworden. Löhne, Energiekosten (wir sind das teuerste Land in Europa). Und die Kosten für Materialien wie Karton sind um 30% gestiegen, der Palettenpreis hat sich sogar fast verdoppelt! Das müssen wir irgendwie ausgleichen. Die Verträge sind nicht teurer als in anderen Jahren, aber die Kosten sind es, so dass es nicht einfacher werden wird. Jetzt hoffen wir, dass es in den Niederlanden und auch hier früh kalt wird, dann geht der Preis automatisch nach oben. Denn seien wir ehrlich, Almería wird von hohen Gaspreisen profitieren. Das ist für viele Erzeuger in den Niederlanden nicht schön, aber des einen Tod ist des anderen Brot."

"Für uns bei Frutas Luna sind die Aussichten gut. Wir haben ein paar schöne Dinge im Sinn, ein paar neue Produkte wie Knoblauch; wir haben Covid und den Brexit gut überstanden, also kein Grund zur Klage. Wir freuen uns schon sehr darauf, wieder an die Arbeit zu gehen. Wenn die niederländischen Importeure das auch tun, wird es uns gut gehen", sagt Kees abschließend mit einem Lächeln.

Für weitere Informationen:

Kees Havenaar
Frutas Luna
+34 950 178 653 
kees@frutasluna.com
www.frutasluna.com


Erscheinungsdatum:



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