In Murcia beginnt Ernte der Primofiori-Zitrone

Die ersten Primofiori-Zitronen 2021/2022 wurden bereits letzte Woche in der spanischen Region Murcia, dem Hauptanbaugebiet für Zitronen, geerntet.

Nach der Rekordernte der letzten Saison erwartet der spanische Verband für Zitronen- und Grapefruits (Ailimpo) eine Rückkehr zu den üblichen Niveaus. Aufgrund der eher ungünstigen Wetterbedingungen wird ein Rückgang von 23% gegenüber der Vorsaison erwartet. Die Ernteschätzungen liegen bei etwa 1.035.000 Tonnen.

"Die ersten Früchte wurden bereits gepflückt. Wir hoffen, ab der ersten Oktoberwoche mit dem Export beginnen zu können und ab der dritten Oktoberwoche ist mit konstanten Mengen zu rechnen", sagte José Antonio García, Direktor von Ailimpo. "Wir werden ein frisches Produkt mit ausreichender Festigkeit und Saftqualität liefern", sagt er.

Obwohl es auf den Märkten noch Zitronenbestände aus der südlichen Hemisphäre, insbesondere aus Südafrika, gibt, ist der Direktor von Ailimpo zuversichtlich, dass es keine starke Überschneidung mit den Früchten aus Spanien geben wird. "Die Zitronen aus der südlichen Hemisphäre fallen in eine andere Produktkategorie. Sie sind meist überreif und daher weicher. Oft sind sie auch nicht mehr so frisch und die Qualität ist deutlich geringer. Die Frische unserer Zitronen hingegen ist unbestreitbar und das registriert der Markt sofort", sagt er. "Deshalb wird es wirtschaftlich wenig sinnvoll sein, die Übersee-Zitronenkampagne bis in den Oktober zu verlängern, wenn spanische Zitronen bereits verfügbar sind. Der gesamte Sektor muss daran arbeiten, einen geordneten Übergang zwischen den beiden Hemisphären zu gewährleisten."

Unterdessen wird die Türkei nach der schlechten Ernte im letzten Jahr in diesem Jahr wieder die gewohnten Mengen an Interdonato-Zitronen erreichen können. "In den kommenden Wochen werden wir sehen, wie stark sich die verstärkte Präsenz türkischer Zitronen auf dem europäischen Markt, insbesondere in den östlichen Ländern, auswirken wird. Die türkischen Exporteure haben jedoch noch ein Problem zu lösen, denn in der vergangenen Saison wurden zahlreiche Partien türkischer Zitronen und Grapefruits bei Kontrollen zurückgewiesen, weil Rückstände von Chlorpyrifos, Prochloraz, Chlorpyrifos-Methyl, Pirimiphos-Methyl und Buprofezin in Konzentrationen nachgewiesen wurden, die den in den Gemeinschaftsvorschriften festgelegten Rückstandshöchstwert überschritten."

Mit der allmählichen Verbesserung der durch die Pandemie hervorgerufenen Gesundheitskrise sieht es auch beim Verkauf etwas besser aus. "Wir hoffen, dass die Gastronomie als wichtigster Absatzkanal wieder mehr Produkte zukauft. Zudem könnte hier der leichte Rückgang in der Nachfrage von Primofiori-Zitronen den Verkaufsdruck in Europa etwas lindern", so José Antonio García abschließend.

Für mehr Informationen:
AILIMPO
C/ Villaleal, 3. 30001 Murcia (España)
T: +34 968 21 66 19 
informacion@ailimpo.com 
www.ailimpo.com   


Erscheinungsdatum:



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