Sturmtief trifft O&G-Branche hart

"Das Sturmtief 'Bernd' hat zahlreiche Obstanlagen in der Schweiz arg in Mitleidenschaft gezogen", schreibt der Schweizer Obstverband. Sie rufen bei Facebook zu Spenden für die besonders hart getroffenen Betriebe auf. 

Nau.ch berichtet derweil, dass Schweizer Gemüse durch eine Verknappung teurer werden wird. Auch die Qualität habe unter dem Hagel und Starkregen gelitten. Teilweise gäbe es Totalschäden im Freiland oder Lichtmangel bei den Gewächshauskulturen. Die Situation sei laut Schweizer Gemüseproduzenten "teils prekär". 

"Am ehesten wird man eine Verknappung bei den Schweizer Salaten spüren", sagt Sprecher Markus Waber. In welchem Umfang die Verknappung die Preise steigern werde, "kann nicht beziffert werden."

Auch Coop bestätigt steigende Beschaffungspreise und bemerkt bereits Folgen im Angebot. Die Nachfrage ist aber abgedeckt. Migros bemerkt Einschränkungen bei der Haltbarkeit. 

Laut einem Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers wird mit großen Ernteausfällen gerechnet. Es gibt schwere Schäden, die erstmal mit Hilfe von Satellitenbildern beurteilt werden sollen, sagte ein Sprecher der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. "Wir gehen davon aus, dass etliche Tausend Hektar betroffen sind."

Viele Ernteflächen in den betroffenen Region sind zu nass, um befahren zu werden, Pflanzen wurden umgewälzt oder sind umgekippt. Der Rheinische Landwirtschafts-Verband schätzt, dass 2000 bis 2500 Betriebe geschädigt worden. 


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