Um EU-Frischprodukte besser fördern zu können

Freshfel Europe plädiert für eine effiziente & kohärente EU-Agrarförderungspolitik

Freshfel Europe hat heute seinen Beitrag zur öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission über die EU-Agrarförderungspolitik innerhalb und außerhalb der EU eingereicht, die derzeit überprüft wird.

In seiner Antwort empfiehlt Freshfel Europe, die Effizienz, die Kohärenz und den EU-Mehrwert der Absatzförderungspolitik auf dem EU-Binnenmarkt und den Märkten von Drittländern zu erhöhen, um besser über die Vorteile der europäischen nachhaltigen Produktion und des Konsums von Frischprodukten zu informieren und diese zu fördern. In seiner 10-seitigen Antwort fordert Freshfel Europe eine stärkere Absatzförderungspolitik für frisches Obst und Gemüse, die weiterhin als wesentliches Instrument für eine erfolgreiche EU-Frischwarenförderung fungieren können muss.

Der EU-Frischwarensektor hat in hohem Maße von der EU-Agrarförderungspolitik profitiert, da der Sektor im Zeitraum 2016-2020 mit einem zugewiesenen Budget von 35 Millionen Euro pro Jahr für Einfach- und Multiprogramme erfolgreich mehr als 70 einflussreiche Förderungs- und Informationskampagnen in der EU und weltweit durchgeführt hat. Aufgrund der zunehmenden politischen Dynamik im Rahmen des Europäischen Green Deal und der Farm to Fork-Strategie sowie der gesellschaftlichen Forderung besteht jedoch weiterhin die Notwendigkeit, den Obst- und Gemüsekonsum als Teil einer nachhaltigen und gesunden Ernährung zu fördern.

Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Obst und Gemüse in der EU liegt immer noch bei 363 g pro Tag und damit weit unter dem von der WHO empfohlenen Minimum von 400 g pro Tag für eine gute Gesundheit. Als Reaktion auf die öffentliche Konsultation zur Überprüfung der EU-Agrarförderungspolitik hat Freshfel Europe daher ein weiterhin starkes, zweckgebundenes Budget für Obst und Gemüse gefordert, das dem Niveau der Verbrauchsförderung entspricht, das erforderlich ist, um den europäischen Bürgern zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung zu verhelfen und die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Frischprodukte auf dem Weltmarkt zu erhalten.

Der Generaldelegierte von Freshfel Europe, Philippe Binard, kommentierte die Antwort mit den Worten: "Die Förderung von Frischprodukten auf dem EU-Markt ist nach wie vor von größter Bedeutung, um eine gesunde Ernährung mit vielfältigen Vorteilen für die Umwelt und die Gesundheit der europäischen Bürger sicherzustellen. Die Steigerung des Obst- und Gemüsekonsums ist eine Antwort auf die aktuellen Umwelt- und Gesundheitskrisen, mit denen wir heute konfrontiert sind. Dabei muss die EU-Förderpolitik einen ganzheitlichen Ansatz und eine allumfassende Politik sicherstellen, um die Produkte möglichst allgemein zu erfassen und die größtmögliche Bandbreite an Verbrauchern anzusprechen."

Freshfel Europe fordert außerdem eine Vereinfachung des Verwaltungsaufwands für die Durchführung von Verkaufsförderungsprogrammen im Rahmen der Richtlinie, um eine größere Effizienz und eine homogenere Anwendung der Richtlinie in der gesamten EU sicherzustellen.

Für weitere Informationen: info@freshfel.org 


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