Berater Dennis Weisbrod zur Gastronomie in der Post-Corona-Zeit

"Vorbeugen, anstatt ins Leere zu laufen"

Während der Covid-Pandemie haben sich viele Gastronomen rasch den gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst und einen Liefer- oder Abholservice entwickelt. Geschäftlich seien diese Alternativen aber auf Dauer nicht tragbar um einen richtigen wirtschaftlichen Gewinn vorzuweisen. "Es deckt lediglich die Kosten und hält am Leben", behauptet Dennis Weisbrod, der als unabhängiger Berater Gastronomen und Erzeugerbetrieben jeglicher Art zur Seite steht. 

Irgendwann folgt auch auf die heutige Krise auch wieder ein Aufschwung, so Weisbrod, der seit einigen Monaten als eigenständiger Berater in der Gastronomie und Landwirtschaft auftritt (Freshplaza berichtete). Genau dann sollte man vorbereitet sein, gut durchdachte Hygienekonzepte haben und seinen Betriebsablauf gut durchstrukturieren, denn die Reserven für Fehler sind aufgebraucht. "Daher wäre mein Rat: Spitzt den Bleistift und fangt an, ein neues Konzept zu entwickeln, das euch nach Covid wieder Glänzen lässt! Nicht nur finanziell, sondern nachdem alles wieder öffnen darf, wird man es genießen wollen auszugehen, unter Menschen und Ihren Liebsten zu sein. Aber eine gewisse Angst oder vielmehr der Respekt wird weiter bestehen und als Gastronom sollte man sich diesen Bedürfnissen stellen und seinen Betrieb anpassen."

Die befürchtete Pleitewelle blieb bisher zwar aus, aber nur durch die Hilfspakete und Optionen viele Zahlungen vorübergehend auszusetzen. "Ich sehe trotzdem bereits viele leere Geschäfte, was mich sehr nachdenklich macht. Wer da nicht kämpft schließt sich dieser Welle an und wird das Jahr 2021 nicht überstehen", warnt der eigenständige Berater.


Dennis Weisbrod hat sowohl in der Gastronomie als auch in der Landwirtschaft gearbeitet und ist mit beiden Bereichen vertraut. 

Rückläufige Kaufkraft
Die heutige Entwicklung habe gemäß Weisbrod zwangsläufig einen Rattenschwanz. Er weist auf die erschwerten Bedingungen für regionale Anbauer für Obst und Gemüse hin. "Wie die Geschehnisse im vergangenen Jahr gezeigt haben, ist es möglich, dass viele Menschen Ihre Arbeit verlieren oder durch Kurzarbeit oder Ähnliches zu wenig Einkommen haben um sich diese Qualität und Frische leisten zu können, die regionale Bauern anbieten. Daher wird das Produkt aus dem LEH zu einem begehrten Produkt, da es oftmals kostengünstiger ist." Zudem versucht der Verbraucher für schlechte Zeiten zu sparen, denn es sei nicht auszuschließen, dass Covid uns weiterhin begleiten wird. Infolgedessen werde die Kaufkraft weiter reduziert. 

Brisanter Umschwung
Auch in der Lieferkette sieht Weisbrod einen brisanten Umschwung auf uns zukommen. "Eins ist klar; es wird sich vieles verändern im laufenden Jahr und wer in den Zeiten nicht mit den Veränderungen lernt umzugehen und mit neuen Ideen der Veränderung beiwohnt und mitzieht, der wird von der Welle getroffen. Getreu dem Motto, ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch! Und deswegen vorbeugen, anstatt ins Leere zu laufen", plädiert er schließlich.

Weitere Informationen:
Dennis Weisbrod
Unternehmensberatung für Gastronomie und Landwirtschaft
Telefon: +49(0)2444 9144747
Mobil: +49(0)15111611170
E-Mail: Dennis.Weisbrod@outlook.de 
https://www.dennisweisbrod.de/  


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