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Münchener Großmarkthändler leiden unter strengen Corona-Auflagen

"Ich glaube, dass sich die Lage erst ab Februar-März entspannen wird"

Am Münchener Großmarkt Sendling läuft die aktuelle Vermarktung eher in ruhigen Bahnen. Normalerweise startet um diese Jahreszeit langsam aber sicher die traditionelle Weihnachtssaison, doch in diesem Ausnahmejahr voller Corona-Auflagen sei alles anders, beobachtet Großhändler Helmut Bienek, Inhaber der gleichnamigen Handels GmbH. 

"Viele große Gastronomen sind im Zuge der Gastro-Schließung weggefallen, weswegen wir unter dem Strich etwa 50 Prozent Umsatzverlust verzeichnen", so Bienek. Gleichzeitig finden jetzt im Winter auch weniger Wochenmärkte statt, weswegen man nahezu komplett auf den Absatz im Einzelhandel angewiesen ist. "Zum Glück zählen wir einige regionale Franchiser der namhaften LEH-Ketten zu unseren Kunden."


Am Großmarktstand beim Besuch von Freshplaza im Winter 2017

Schleppende Vermarktungssituation
Doch das Geschäft mit dem LEH geht im Vergleich zum klassischen Großhandel mit ganz anderen Voraussetzungen einher, weiß der Fruchthändler. "Man hat ganz andere Qualitätsansprüche im LEH und auch die Preisspannen sind deutlich geringer. Außerdem liefern wir fast ausschließlich Standard-Artikel, etwa Tomaten, Äpfel und Birnen, in den LEH: Exoten wie Flugmangos werden hingegen nur vereinzelt gefragt, und wenn nur kistenweise."


Beerenobst und Kakis im Standverkauf.

Jetzt während des 'Lockdown Light' sei auch der Absatz im LEH eher auf unterdurchschnittlichem Niveau, bestätigt Bienek. Er befürchtet, dass die schleppende Vermarktungssituation auch in den kommenden Monaten anhalten wird. "Wenn man es ganz pragmatisch betrachtet, glaube ich, dass wir bis Anfang des neuen Jahres mit einem mühseligen Absatzniveau rechnen müssen. Denn trotz der strengen Corona-Auflagen in Bayern sind die Zahlen nach wie vor hoch und stabil. Daher bin ich der Überzeugung, dass die Lage frühestens ab Februar-März 2021 etwas entspannter wird."


Bunte Südfrüchte und Tafeltrauben im heutigen Wareneingang.

Minütliche Kontrolle am Großmarkt
Trotz Maskenpflicht und verschärfter Kontrolle versucht man diejenigen die vor Ort am Großmarkt einkaufen, entsprechend zu bedienen. Bienek: "Gottseidank gibt es noch Abholkunden: Jeder der das Gelände betritt, wird aber ausführlich kontrolliert. Es laufen ständig 4 bis 6 Behörden herum die minütlich prüfen ob die Regeln eingehalten werden." 

Diejenigen die sich trotz allem nachts im 'Bauch von München' melden, werden entsprechend belohnt. "Alles was man möchte, ist zu haben. Wir sehen zur Zeit keine große Probleme oder Engpässe in der Warenbeschaffung. Auch von großen Preisaufschlägen ist aus meiner Sicht aktuell keine Rede", heißt es schließlich. 

Weitere Informationen:
Bienek Fruchthandels GmbH
Helmut Bienek
Großmarkt München
Tel.: +49 89 .74 65 3674
Fax: +49 89 .74 65 3676
info@bienek-fruchthandel.de  
https://www.instagram.com/bienekfruchthandel/  


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