Arie Verburg und Bert Jansen, FME, Belgien

"Innovationen ermöglichen es uns, den Verbrauchern unser gesamtes Angebot vorzustellen"

Fresh Mushroom Europe (FME) befindet sich in Meer, Belgien, gleich hinter der niederländischen Grenze. Dieses Unternehmen liefert das gesamte Champignonpaket. Das Unternehmen erneuert sich immer wieder als Antwort auf die Wünsche seiner Kunden. In diesem Jahr haben sie dies zum Beispiel mit der Einführung ihres Sortiments ‚Bosverhalen‘ - Forest Tales - getan.

Laut Bert Jansen „nutzt FME diese Innovationen, um den Verbrauchern mehr als nur normale Pilze vorzustellen.“ Bert und Arie Verburg erläuterten die neuesten Entwicklungen in der Welt der Pilze. „Das kann durch Wertschöpfung und neue Ideen erreicht werden. Darin sind wir Pioniere.“

Forest Tales
FME hat ihren Pilzen schon immer einen Mehrwert verliehen. „Wir schauen uns die ganze Kategorie an, um zu sehen, was verbessert werden muss. Wie können wir das ganze Jahr über Verbraucher und Köche inspirieren? Wie können wir ihnen eine breite Palette von Sorten anbieten? Wie können wir sie für großartige Aromen gewinnen?“

„Das führte unter anderem zu dem Konzept ‚Bosverhalen‘. Unter diesem Label verkaufen wir Produkte wie Champignonmischungen an Einzelhändler. Wir streben eine ganzjährige Verfügbarkeit und einen ganzjährigen Geschmack an. Und natürlich fügen wir die notwendige Inspiration hinzu, um mit der Verwendung dieser Produkte in der Küche zu beginnen“, erklären die beiden Männer.

„Wir haben uns für eine gemischte Verpackung für die Verbraucher entschieden, damit sie all die verschiedenen Pilze probieren können. Immer mehr Menschen werden mit Wildpilzen vertraut. Aber sie begreifen nicht annähernd die Breite dieser Kategorie. Wir verwenden diese ‚Bosverhalen‘, um zu versuchen, das Wissen der Verbraucher zu erweitern.“

Auf die Frage, ob die Idee für dieses Sortiment aus den rückläufigen Verkäufen an den Foodservice-Sektor resultierte, antwortet Arie mit Nachdruck: „Wir glauben nicht, dass Erneuerung aus der Not geboren werden sollte. Schließlich muss man mit den Verbrauchern in Verbindung treten. Wenn man die nicht hat, kann man sein Produkt nicht auf den Markt bringen.“

Höhen und Tiefen der Coronakrise
Da das Unternehmen in Meer ist, wurde deutlich, wie sich geschlossene Grenzen innerhalb Europas auf den normalen Geschäftsablauf auswirken. „Wir haben uns gefreut, dass die niederländisch-belgischen Grenzkontrollen im April etwas weiter landeinwärts lagen. Sonst hätten wir unser Betriebsgelände nicht so leicht erreichen können.“ Auch in dieser Zeit haben sich die beiden Länder etwas zusammengetan, sagen Arie und Bert lächelnd.

Bis jetzt hat das Unternehmen die Coronakrise gut überstanden, jedenfalls im Vergleich zu anderen Sektoren. „Fresh Mushroom Europa hat Glück gehabt. Wir konzentrieren uns auf zwei Absatzkanäle auf einem internationalen Markt“, sagt Bert. „Der Einzelhandelsverkauf lief also gut.“

„Aber der Tageshandel und der Handel mit dem Foodservice-Sektor war eine Herausforderung. Das zunehmende Interesse der Menschen an gesunder Ernährung kennzeichnete diese Zeit. Das kommt den Pilzen zugute. Es gab auch eine steigende Nachfrage nach lokalen Produkten. Daher liefern die örtlichen Anbaubetriebe jetzt mehr Pilze.“

Bert und Arie haben jedoch Unterschiede im Verkaufsverlauf der verschiedenen Produktgruppen festgestellt. „Gewöhnliche Pilze verkauften sich gut, aber die Spezialpilze nicht. Die Schließung des Gaststättengewerbes brachte Herausforderungen mit sich. Wir haben jedoch unsere Kunden unterstützt. Während dieser Monate hatten wir für diese Kunden das gesamte Sortiment im Angebot.“

„Auf diese Weise mussten wir sie nicht abweisen. Aber es war eine echte Herausforderung, einige Produkte zu bekommen. Diese kommen in der Regel per Flugzeug und viele unserer Exporte gehen auf die gleiche Art und Weise raus. Die Coronavirus-Pandemie hatte einen großen Einfluss auf die Verfügbarkeit von Frachtraum im Luftverkehr. Das war daher nicht immer einfach.“

Proteintransfer
Arie und Bert sehen eine weitere Möglichkeit, ihren Produkten einen Mehrwert zu verleihen - den Proteintransfer. Fleischaustauscher ersetzen eine zunehmende Zahl von Fleischprodukten. „Champignons eignen sich perfekt dafür. Es ist auch nicht mehr die Frage, wann wir uns mit diesem Proteinübergang befassen müssen. Wir befinden uns bereits mittendrin.“

Mehr Informationen:
Bert Jansen
bert.jansen@fme-nv.com 

Arie Verbrug
verburg@fme-nv.com 

Fresh Mushroom Europe
Riyadhstraat 41
B-2321 Meer (Transportzone), Belgien
+32 (0) 331 718 19
+31 (0) 646 979193
info@fme-nv.com 
www.fme-nv.com     


Erscheinungsdatum:



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