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Zusammenarbeit Niederlande und Deutschland in Smart Fresh Logistics D-NL

"Rotterdam hat gegenüber Deutschland den Vorteil des Standortes"

Smarte Logistikprojekte stehen in der Region Rotterdam ganz oben auf der Tagesordnung, insbesondere im Bereich von Frischprodukten wie Obst und Gemüse. Am wichtigsten Hauptzielort für O&G, Deutschland, sind diese Projekte jedoch kaum bekannt, was zu Engpässen bei der Verbesserung der Logistik führt. Um diese Engpässe zu beseitigen, wird eine neue deutsch-niederländische Arbeitsgruppe gebildet: Smart Fresh Logistics D-NL. Die Arbeitsgemeinschaft ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Rotterdam Food Cluster, dem GroentenFruit Huis, dem Deutschland-Desk und dem DFHV.

Der DFHV ist die deutsche nationale Branchenorganisation für alle Unternehmen, die mit frischem Obst und Gemüse handeln (einschließlich Verkaufsorganisationen, Erzeugerorganisationen, Großhändler, Importeure, Exporteure und Einzelhändler). Jochem Wolthuis von Germany Desk interviewte Geschäftsführer Dr. Andreas Brügger.

Warum ist ein guter Kontakt mit Rotterdam wichtig für deutsche Handelsunternehmen?
"In der Lieferkette verderblicher Waren bedeutet jede eingesparte Stunde Geld, denn Sie sparen nicht nur Zeit, sondern auch Qualität und Frische. Da es in Europa freien Waren- und Personenverkehr gibt, hat Rotterdam einen Standortvorteil für Deutschland, weil diese Hafenstadt in der Nähe liegt."

Warum arbeitet die DFHV bei diesem Projekt gerne mit dem Rotterdamer Food-Cluster zusammen?
"Das Projekt ist deshalb so spannend für uns, weil wir nicht nur die deutsche Lieferkette betrachten, sondern dort ansetzen, wo sich die Niederlande und Deutschland in der Kette überschneiden oder ergänzen. Der Rotterdamer Food-Cluster ist eine sympathische Organisation, um für ein solches Projekt zusammenzuarbeiten, da die Organisation wirtschaftlich neutral und sehr innovativ ist."

Verpackung und Digitalisierung sind Themen dieser Zusammenarbeit. Was sind die zu erwartenden Ergebnisse?
"Zunächst einmal wollen wir verstehen, wo es Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Lieferkette der Niederlande und Deutschlands gibt. Wir wollen Beispiele für bewährte Praktiken identifizieren. Auf der Grundlage dieser Beispiele können wir Projekte entwickeln, die für alle Beteiligten mehr Effizienz bringen. Für Verpackungen könnte dies beispielsweise Gewichtseinsparungen oder ein besseres Recycling bedeuten. Wenn es um die Digitalisierung geht, kann man an die Blockchain-Technologie denken, um Daten und Transaktionen sicher zu speichern."

Wann ist, was Sie betrifft, diese Zusammenarbeit erfolgreich?
"Für mich wäre es ideal, wenn wir konkrete, nützliche Ergebnisse für erste, überschaubare Projekte erzielen könnten. Darauf aufbauend könnten wir gemeinsam größere Projekte in Angriff nehmen. Einige Befragte - ich fürchte, es waren Landsleute von mir - beschrieben Deutschland als eine 'digitale Wüste'. Es wäre schön, wenn wir etwas Wasser dorthin bringen könnten.”

Quelle: Rotterdam Food Cluster

Erscheinungsdatum:

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