Inverness Transport feiert 15-jähriges Jubiläum:

Vom DACH-Spezialisten zum europaweit agierenden Logistikdienstleister

Normalerweise sind im Büro in Zevenaar fünf Personen anwesend, aber wegen des Coronavirus müssen sie voneinander getrennt bleiben, zumindest in einem ausreichenden Abstand. Inverness Transport feierte am 1. Juni sein 15-jähriges Bestehen. Der Gründer Richard van den Dolder begann 2005 als Spediteur in den DACH-Ländern. Das Unternehmen arrangiert nun Transporte in ganz Europa und ein bevorstehender Umzug in ein größeres Gebäude in der Nähe, mit mehr Lager- und Umschlagmöglichkeiten ist geplant.

Nico Boonstra, Richard van den Dolder, Tim Nederhoed und Mark van den Dolder, Planer bei Inverness Transport

Ganz Europa
"Der Fokus unserer Dienstleistungen begann mit dem Transport von Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln im Frischwarensektor", sagt Richard. "Inzwischen ist dies auch auf den Transport von Kakao- und Kaffeebohnen ausgedehnt worden und wir transportieren verschiedene Obst- und Gemüsesorten von und zu jedem Winkel des Kontinents: vom Massenguttransport bis hin zu Tautlinern und Kühlern. Wir verladen jetzt zum Beispiel Möhren in Sizilien, wir organisieren den Transport von Pflanzkartoffeln bis weit nach Russland, wir fahren Obst und Gemüse von Spanien nach Skandinavien. Quer durch Europa." Der Name Inverness kommt jedoch von Richards Faszination für Schottland. "Ich finde, Schottland ist ein unglaublich schönes Land mit einer großartigen Arbeitsmentalität, 'bei Regen oder Sonnenschein, arbeiten Sie einfach weiter'. Außerdem ähnelte der Name meinem früheren Arbeitgeber und so kam alles zusammen als der ideale Name für unser internationales Unternehmen."


Das DACH-Gebiet gehört nach wie vor zu den Hauptmärkten des Unternehmens. Daher zeigt das Management regelmäßig Präsenz auf deutschen Fachveranstaltungen, wie dem jährlichen Kartoffelabend in Berlin. Im Bild: Richard und Mark van den Dolder in Gesellschaft von Richard Meyer (mitte) von Theodor Stadtmann GmbH & Co KG beim diesjährigen Kartoffelabend. 

Gute Kontakte an den Be- und Entladestellen
Die Transportwelt ist jedoch von vielen Akteuren auf dem Spielfeld geprägt. "Unsere Stärke liegt nicht nur in der Kenntnis des europäischen Marktes, sondern auch darin, dass wir als Spediteur gute Kontakte zu den verschiedenen Be- und Entladestellen haben. So wissen wir immer genau, wo sich die Paletten unserer Kunden befinden. Tatsächlich müssen unsere Kunden nur sagen, wo sie ihre Ladung haben wollen und wir kümmern uns um den Rest, wie z.B. das Hin- und Hertelefonieren mit den verschiedenen Logistikpartnern und um die richtigen Zollaktivitäten. Einfach ausgedrückt: Wir sorgen dafür, dass die Ladung eines Kunden auf dem günstigsten Weg von A nach B gelangt, und wir entlasten den Kunden von A bis Z."

Nico, Mark und Tim im Büro in Zevenaar

Mehr Auswahl
Inverness Transport ist in den letzten 5 Jahren weitergewachsen. "Wir legen größere Entfernungen zurück, führen größere Projekte mit verschiedenen Kunden durch und es sind mehr landwirtschaftliche Produkte hinzugekommen", sagt Richard stolz. "Wir haben in den letzten Jahren viele Veränderungen erlebt. Diese großen Entfernungen sind entstanden, weil es für die Importeure eine große Auswahl an Möglichkeiten gibt, ihre Produkte von irgendwoher zu beziehen. Wo früher alles eher lokal war, ist es jetzt globaler geworden. Aufgrund des Coronavirus erwarte ich in naher Zukunft auch viele Verschiebungen auf den Transportwegen zu anderen Zielen. Bei uns gibt es aber noch Spielraum, um mit neuen Kunden und neuen Ladungen weiter zu expandieren."

Nüchtern bleiben
Es gibt aber auch Herausforderungen im Transportsektor. Der Brexit hängt noch immer wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Transportunternehmen und auch das Coronavirus hat sich auf den Sektor ausgewirkt. Trotzdem bleibt Richard besonnen. "Natürlich wird der Brexit Auswirkungen auf unseren Handel haben. Die Briten wollen so viele Karotten, Zwiebeln und Kartoffeln wie möglich aus ihrem eigenen Land beziehen, aber ich gehe davon aus, dass dies auf lange Sicht ein potenziell guter Markt für alle bleiben wird." Dann gab es das Coronavirus, aber Richard stellte fest, dass der Transport nicht verringert wurde. "Zu Beginn dieses Jahres war es etwas ruhiger, aber im März, April und Mai waren unsere Planer mit der Transportplanung extrem beschäftigt. Ich bin zuversichtlich, dass wir an den guten Absatz des letzten Jahres anknüpfen können."

Beim Umzug in ein neues Gebäude konzentriert sich Inverness auf mehr Lager- und Umschlagfläche

Schließlich bleibt die Frage, ob es eine Feier zum Jahrestag geben wird. "Ich bin immer für eine Party zu haben", sagt Richard. "Aber in diesem Jahr werden wir sie wegen des Coronavirus für eine Weile verschieben. Auf jeden Fall bin ich unglaublich stolz auf die Arbeit, die das Inverness-Team im Laufe der Jahre geleistet hat."

Für mehr Informationen:
Richard van den Dolder
Inverness Transport
Edisonstraat 58
6902 PK Zevenaar
Tel: +31 (0)26 31 951 70
richard@invernesstransport.nl
www.invernesstransport.nl 


Erscheinungsdatum:
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