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Gravierende Ernteeinbußen bedrohen ungarische Obstexporte

"Ernterückgang um 70-80 Prozent bei den Zwetschgen"

In großen Teilen Ungarns kam es die letzten Wochen zu Nachttemperaturen im Minusbereich. Dieser Nachtfrost habe sich gravierend auf das Wachstum der Steinobstkulturen ausgewirkt. "Wir rechnen bei den Zwetschgen bereits mit Ernteeinbußen um 70-80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr", berichtet ein südungarischer Exporteur, der überwiegend deutsche und österreichische Kunden beliefert.

Normalerweise treffen die ungarischen Zwetschgen ab Juni vermehrt auf den deutschen und österreichischen Märkten ein. Dieses Jahr wird es bereits zu Beginn der Saison Knappheiten und sogar Lieferengpässe geben, sei die Befürchtung. Auch bei den Sauerkirschen, dem zweiten Standbein der ungarischen Steinobstbranche, könnte es knapp werden, so der Händler. "Hier sind die erwarteten Einbuße zwar etwas geringer, jedoch wird der Nachtfrost laut der aktuellen Erwartung auch in diesem Bereich zu einem Ernterückgang um 20-30 Prozent führen."

Paprika: Vorerst keine Änderungen
Im Gegensatz zu den Steinfrüchten seien die Gemüsekulturen bislang von Frostschäden verschont geblieben. Bei der Paprika - dem bedeutendsten Exportgemüse Ungarns - seien vorerst keine Änderungen zu beobachten. "Noch rechnen wir mit einem normalen Wachstumsprozess und einer durchschnittlichen Saison ab Juli."

 


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