Philippinische Bauern müssen mit großen Verlusten rechnen

Vulkanasche vernichtet Ernte

Das Ananasfeld von Jack Imperial sollte um diese Jahreszeit eigentlich vor frischem Grün strotzen. Viele der saftig-süßen Früchte wären eigentlich reif für die Ernte. Nachdem der philippinische Vulkan Taal allerdings seiner Umgebung unter mehreren Zentimetern Asche begraben hat, muss sich der Bauer auf einen großen Verlust einrichten.

"Der Ausbruch des Taal hat uns schwer getroffen, sowohl uns direkt als auch die Früchte. Wir werden die reifen Ananas nicht mehr ernten können. Wir müssen den Verlust einfach akzeptieren. Selbst wenn wir einige ernten könnten - wenn die Touristen ausbleiben, gibt es niemanden, der Ananas kauft." Entfernen lässt sich die Aschekruste nicht mehr, sie ist hart geworden. Auf einem ganzen Hektar baut der 49-Jährige Ananas an. In seinem 17 Jahren als Farmer hat er nichts Vergleichbares erlebt.

Letzte Eruption im Jahr 1977
Laut Landwirtschaftsministerium sind durch den Ausbruch Ernten von fast 10 Millionen Euro vernichtet worden. Der Taal ist in den vergangenen fünf Jahrhunderten mehr als 30 Mal ausgebrochen. Die verheerendste Eruption 1911 tötete mehr als 1.300 Menschen. 1754 dauerte ein Ausbruch mehrere Monate. Die letzte Eruption war 1977.

Quelle: Stern


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