Maßnahme soll Verarbeitungsprozess von Speise- und Stärkekartoffeln optimieren

5G-Netz für die Kartoffel-Produktion in Dahme-Spreewald

Der Landkreis Dahme-Spreewald will 5G-Modellregion werden. Der Bund fördert das Projekt „5G in der Agrar- und Ernährungswirtschaftlichen Produktion“ mit 100 000 Euro. Den Bescheid hat Gerhardt Janßen als Geschäftsführer der federführenden Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Dahme-Spreewald in Vertretung von Landrat Stephan Loge (SPD) aus den Händen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) entgegen genommen.

Mit dem Geld soll das Konzept „5G in der Agrar- und Ernährungswirtschaftlichen Produktion“ entwickelt werden. Für die Umsetzung muss sich der Landkreis um weitere Fördermittel bewerben.

Verarbeitungsprozess von Speise- und Stärkekartoffeln
Konkret geht es darum, wie 5G im Verarbeitungsprozess von Speise- und Stärkekartoffeln nützen kann. „Bereits bei der Produktion der Rohstoffe werden von der Aussaat über die Pflege bis zur Ernte hochautomatisierte mobile Arbeitsmaschinen und zum Teil unbemannte Fahrzeuge eingesetzt. Anschließend werden Speisekartoffeln an den Lebensmittelhandel und Großverbraucher geliefert oder die Stärkekartoffeln für die hochautomatisierte industrielle Produktion von Stärke abgegeben. Diese Prozesse sowie die verbindende Logistik bilden den Projektansatz für die beantragte Konzeption“, erklärt Gerhard Janßen.

Übergreifende Kooperation 
Unterstützt wird das Vorhaben von ausgewählten Partnern aus der Industrie- und Agrarwirtschaft wie beispielsweise der Edeka Handelsgesellschaft Minden-Hannover, der Märkischen Agrargenossenschaft Mittenwalde und der Emsland Aller Aqua GmbH mit Sitz in Golßen. 

Quelle: LR Online


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