BLE-Marktbericht KW 50:

'Inländische Elstar, Jonagold und Boskoop in vorderster Linie bei den Äpfeln'

Wie zu dieser Jahreszeit üblich dominierte kontinuierlich Deutschland das Geschehen bei den Äpfeln. Das Sortiment beinhaltete vielerlei Varietäten: in vorderster Linie Elstar, Jonagold und Boskoop, nachgeordnet Braeburn und Pinova und abrundend Idared und Cripps Pink. In Frankfurt tauchten zudem norddeutsche Rubens und Glockenapfel auf. Wellant verloren an Bedeutung und verschwanden örtlich aus der Vermarktung. Die Qualität der inländischen Produkte überzeugte nicht durchgängig, denn die Kondition ließ bei einigen Kultivaren schon nach. Aus Italien stammten vorrangig Red Delicious und Granny Smith. Frankreich schickte hauptsächlich Granny Smith und Pink Lady.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Marktbericht. 

Die Niederlande spielten mit Elstar und Boskoop nur eine kleine Rolle. Polnische Abladungen kamen einzig in Berlin an. Generell
zeigte sich ein freundliches Interesse. Es konnte problemlos gestillt werden, gerade dann, wenn es sich witterungsinduziert sowieso eingeschränkt hatte. Trotzdem tendierten manche Notierungen nach oben. Dies fußte auf begrenzten Anlieferungen. In der Mehrzahl verharrten die Bewertungen jedoch auf ihrem bisherigen Niveau.

Birnen
Italienische Williams Christ, Abate Fetel und Santa Maria bildeten die Basis der Warenpalette. Eine eher gedrosselte Nachfrage stieß auf ein ausreichendes Angebot. Die Preise veränderten sich darum nur selten.

Tafeltrauben
Die Qualität ließ immer wieder mal zu wünschen übrig. Ein glatter Abverkauf konnte daher nicht realisiert werden. Die Bewertungen bewegten sich trotzdem nicht wesentlich.

Orangen
Spanische Navelina überragten alles. Insgesamt gingen die Geschäfte wegen der Weihnachtszeit und des ungemütlichen Wetters eher freundlich vonstatten. Die Notierungen veränderten sich nicht gravierend.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Spanische Clementinen prägten das Geschehen. Dank der herbstlichen Witterung erfolgte die Abwicklung generell recht flott, auch wenn sie sich nach der Nikolauswoche ein wenig entschleunigt hatte.

Zitronen
Angebot und Nachfrage harmonierten in der Regel miteinander und so sahen die Vertreiber selten Anlass, an ihren Aufrufen etwas zu verändern. Spanische Primofiori herrschten dabei vor, türkische Enterdonato komplettierten.

Bananen
Mit dem Fokus auf Zitrusfrüchten und Kernobst verlief der Handel der Jahreszeit gemäß überwiegend in ruhigen Bahnen. Der Zufluss aus den Reifereien war für gewöhnlich hinlänglich auf die unaufgeregten Umschlagsmöglichkeiten abgestimmt.

Blumenkohl
Italienische Anlieferungen dominierten vor französischen. Die Nachfrage hielt mit den verstärkten Abladungen nicht Schritt. Deswegen tendierten die Notierungen oftmals abwärts.

Salat
Eissalat stammte ausschließlich aus Spanien. Die Verfügbarkeit dehnte sich zwar aus, dennoch zogen die Notierungen an. Verschiedentlich mussten qualitativ eingeschränkte Offerten mit Vergünstigungen abgegeben werden.

Gurken
Bei den Schlangengurken konnte man vorrangig auf spanische und griechische Chargen zugreifen, die sowohl foliert als auch ohne Plastik vermarktet wurden. Die Niederlande und Belgien komplettierten das Angebot, welches generell angewachsen war.

Tomaten
Summa summarum tendierten die Bewertungen aufwärts, getragen vom herbstlichen Wetter. Vergünstigungen erkannte man selten.

Gemüsepaprika
Spanien dominierte vor der Türkei. Die Notierungen kletterten generell aufwärts, da sich die Versorgung leicht eingeschränkt hatte. Bis zum Wochenende senkten die Verkäufer dann ab und an ihre Forderungen, da sich die Zuströme intensivierten.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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