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"Üppige Ernte, niedrige Preise"

Erfolgreicher Start der türkischen Maronen-Kampagne

Ähnlich wie im letzten Jahr trafen vor gut drei Wochen die ersten Maronen aus der Türkei in den deutschen Handel ein. Die diesjährigen Volumina seien bisher recht erfreulich gewesen, erzählt uns ein Händler und Direktimporteur. „Laut der aktuellen Prognose wird der Gesamtertrag etwa 30-40 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen.“

Die optimalen Wetterbedingungen im westtürkischen Anbaugebiet Izmir seien dem Wachstum der Maronen zugute gekommen, heißt es. Auch in den wärmeren Zeiten habe es ausreichend geregnet, weswegen die Früchte schön herangewachsen seien. Anfang November trafen die ersten Maronen der diesjährigen Ernte in Deutschland sowie auf anderen Märkten Europas ein. „Ähnlich wie im Vorjahr sind auch die Italiener wieder frühzeitig auf der Suche nach türkischen Maronen. Denn die Ware aus eigenem Anbau geht größtenteils in den Export, weswegen zu wenig übrig bleibt um die inländische Nachfrage abzudecken. Trotz der höheren Ernteprognose in Italien habe ich sogar das Gefühl, dass dieses Jahr noch mehr Importeure hier vor Ort in der Türkei sind“, erläutert man.

Üppige Erträge, relativ niedrige Notierungen
Wegen des relativ hohen Ertrages startete die diesjährige Maronenkampagne mit relativ niedrigen Preisen, skizziert man des Weiteren. Preislich lag man am Anfang der Saison etwa 20-25 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Gegensatz zur letztjährigen Kampagne sei bislang reichlich Ware am Markt gewesen, was sich dementsprechend auf die Preissituation ausgewirkt hat. Ende November fängt das Weihnachtsgeschäft üblicherweise rapide an:  die Vermarktung werde sich ab jetzt rasch beschleunigen. Ende November fängt auch das Weihnachtsgeschäft an: Nach dem Jahreswechsel läuft der Absatz normalerweise zurück, wonach die Kampagne Ende Januar-Anfang Februar endgültig beendet wird.

Steigender Bekanntheitsgrad in Deutschland
Langfristig betrachtet haben die Maronen den Trend ganz klar mit: Nicht umsonst war der Maronenbaum 2018 Baum des Jahres in Deutschland. Das nussartige Produkt habe sich vom klassischen Weihnachtsmarktartikel zum festen Bestandteil des Winterangebots etablieren können, stellt man zufrieden fest. „Der Bekanntheitsgrad der facettenreichen Maronen steigt von Jahr zu Jahr: Nichtsdestotrotz glaube ich, dass der große Boom in Deutschland noch stattfinden muss. Der große Vorteil sei eben auch, dass die Marone vielseitig verwendbar ist und sowohl in der Industrie als auch am Frischmarkt guten Anklang findet. Außerdem haben die türkischen Erzeuger mit der Sekerci eine geschmacklich süße und leicht schälbare Sorte gefunden“, heißt es abschließend.


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