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Altländer Bio-Hof Münch rechnet mit frühzeitigem Saisonschluss bis Ende Dezember

"Erntemenge bei den Vollmondäpfeln ist geringer als im Vorjahr"

In der Vollmondnacht vom 13.10. auf den 14.10.2019 herrschte auf dem Bio-Hof Münch im Herzen des Alten Landes Hochbetrieb. Denn wie jedes Jahr wurden die Vollmondäpfel der Sorte Jonagored nachts gepflückt. Die begehrten Früchte gehen vorwiegend an den Hauptabnehmer Tegut und sind bereits in den Filialen erhältlich. Die zur Vermarktung stehende Menge liegt aber deutlich unter dem Vorjahresertrag, bestätigt Mitinhaber Marco Bartels auf Nachfrage.


Tochter Marie und Vater Claus-Peter Münch des gleichnamigen Bio-Hofs im Herzen des Alten Landes. / Bild: Freshplaza.de

Seit vielen Jahren wird die Sorte Jonagored in der Vollmondnacht gepflückt. Bei den Konsumenten findet das Label guten Anklang, bestätigt man. Viele Tegut-Kunden warten jedes Jahr auf die Vollmondäpfel: „Jonagored bietet sich als großfallende Sorte ideal an um sie in der Nacht zu ernten. Da die gesamte Jona-Gruppe bei Münch dieses Jahr einen deutlich schwächeren Behang aufweist, sind die Früchte dieses Jahr größer“, kommentiert Bartels.


Ein Erntehelfer mit Stirnlampe während der Vollmondnacht.

Frühzeitiges Saisonende
Doch die knackigen und begehrten Äpfel werden dieses Jahr nur kurzweilig im Handel verfügbar sein, prognostiziert Bartels. „Die Menge an Vollmondäpfeln ist geringer als im Vorjahr. In der vergangenen Saison konnten die Äpfel bis Ende Januar angeboten werden, diese Saison wird die Vermarktung der Vollmondernte voraussichtlich Ende Dezember beendet sein.“


Ein Kamerateam hat die Vollmondernte begleitet.

Bedarf an Öko-Äpfeln wächst stetig
Seit 1983 vermarktet Claus-Peter Münch Bio-Obst aus eigenem Anbau: Heutzutage gehört das Familienunternehmen zu den größten selbstständigen Erzeugern von Bio-Tafeläpfeln in Deutschland. Die Vermarktung wird über den eigenen Handelsbetrieb an den LEH, Naturkostgroßhandel sowie übrige Abnehmer vertrieben.

Rechts: Bio-Obst ist durch das Heißwassertauchverfahren deutlich länger haltbar. Laut Münch sei das Verfahren nachweisbar effizienter als die konventionelle Behandlung. Auf dem Bio-Hof steht immer noch die damals erste Wassertauchanlage Deutschlands.

Das Potenzial der biologischen Kernobsterzeugnisse sei riesig, plädierte Claus Peter Münch beim Hofbesuch von Freshplaza Anfang Oktober. „Der große gesellschaftliche Strukturwandel in Deutschland muss die nächsten Jahre noch stattfinden. Aus Sicht des Handels ist aber noch weitere Aufklärungsarbeit gegenüber dem Verbraucher notwendig.“

Rechts: Modernste, fruchtschonende Verpackungstechnik steht bei der Familie Münch zur Verfügung.

Sortenmäßig seien die Jona-Züchtungen sowie Elstar und Topaz nach wie vor die Hauptsorten auf dem Altländer Bio-Hof. „Natyra und Santana sind aber im Biobereich auch stark im Kommen. Um der Nachfrage gerecht zu werden, werden wir 10.000 Bäume von diesen beiden Sorten neu pflanzen.“

Weitere Informationen:
Bio Obst Münch GmbH & Co. KG
Siebenhöfen 29
21723 Hollern
Tel.: 04141 - 70610
Fax: 04141 - 76775
info@bioobstmuench.de  
www.bioobstmuench.de     


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