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Europäischer Kartoffelmarkt (Woche 40)

Niedrige Einzelhandelspreise für Kartoffeln sollen Verkäufe und Verzehr stimulieren

Europäische physische Märkte 

Preiszusammenfassung (Quelle: NEPG)

Belgien
Fiwap/PCA Marktnachricht

Industriekartoffeln:

Trotz des Erntebeginns bleiben die globalen Angebote limitiert aufgrund der niedrigen, beobachteten Durchschnittserträge. Die industrielle Nachfrage ist nicht sehr präsent, aber es gibt diverse, aktive Käufer (Fabriken oder Handel). Der Export ist langsamer, weil die lokalen Produktionen in Polen und Rumänien den Bedarf abdecken. 


Preise für alle Ankommenden, 35mm+, min 60% 50mm+, min 360g/5g PSE, Bulk, frittierbar, Export, exkl. Mwst., direkte Lieferung: 

Bintje: 10,00 bis 12,50€/q, abhängig vom Kaliber und Destination; fester Markt;

Fontane und Challenger: 10,00 bis 11,00€/q, fester Markt. 

Frischmärkte: Das meiste Angebot ist vertraglich und freie Transaktionen sind (sehr) selten. 

Die Erträge variieren stark je nach Sorte und Unterregion, aber im Durchschnitt bleiben sie unter der Norm trotz der verwendeten Bewässerung (vor allem bei festfleischigen Sorten). Waschbarkeit ist insgesamt (sehr) gut. Die endgültige Qualität ist immer noch sehr ungewiss, weil diverse Sorten (sehr) spät detoppt wurden, um an Größe zu gewinnen, während sich das Risiko für Rhizoctonia oder Silberschorf erhöhte. Bei manchen festfleischigen Sorten soll PSE zu hoch sein. 

Indikative Preise für alle Ankommenden, 35mm+, Export, waschbar:
Weiche Sorten (Challenger, Alegria, Artemis…): 14,00 bis 19,00€/q
Feste Sorten:

  • Nicola, Franceline: 20,00 bis 25,00€/q
  • Charlotte, Annabelle, Jazzy,…: 25,00 bis 30,00€/q

Terminmarkt

EEX in Leipzig (€/q) Bintje, Agria und div. für Konversion, 40mm+, min 60% 50mm+:



Frankreich
Für die Industrie liegt der Tiefpunkt des Markts bei 10€/q für ‚reguläre‘ Sorten (inklusive Fontane und Challenger) und bei 12-12,50€/q für Innovator. Manche Industriellen kaufen auf einem Markt, der sich als stabil qualifiziert, wo die Preise seit mehreren Wochen unverändert sind. Auf dem Frischmarkt liegen weiche Sorten zwischen 18 und 25€/q und festfleischige Sorten zwischen 30 und 45€/q, abhängig von der Waschbarkeit und Sorte. Beim Export sind Spanien, Italien und Osteuropa interessiert, aber 30 bis 40% der französischen Parzellen wurden gerodet (Schätzung UNPT am 25. September).

Ungewaschene Industriekartoffeln, Bulk, Export, exkl. Mwst., Nord Seine, €/qt, min-max (moy)(RNM):

Verarbeitungsstatistiken (Quelle: GIPT via UNPT): Die französischen Fabriken haben von Juli 2019 bis zum 31. August 2019 184.000 Tonnen verarbeitet, was 4% weniger sind als letztes Jahr (-9.000 Tonnen), aber 16.000 mehr als 2017. Der Juli war kein sehr aktiver Monat (75.000 Tonnen) verglichen mit August (109.000 Tonnen). 70% der Angebote sind vertraglich und 25% aus dem Ausland. 

Erträge der Referenzparzellen (Quelle: CNIPT/UNPT): Mehr als 240 Parzellen mit Speisekartoffeln (Industrie und frisch) wurden in Woche 37 und 38 in Nord/Pas-de-Calais, Picardie, Champagne-Ardenne und Haute-Normandie geerntet: Der Durchschnittsertrag (alle Sorten, bewässert oder trocken) liegt bei 45,9t/ha, was 2/7t weniger als der Fünfjahresdurchschnitt ist. Weniger als 40t/ha im Schnitt in Haute-Normandie und mehr als 45t/ha in den anderen drei Regionen. Die Bewässerung brachte einen Durchschnitt von 8t/ha. Die Erträge für die Stärkesorten sind katastrophal mit einem Durchschnitt von 40t/ha (bei 17), verglichen mit 52,6t/ha für 2010-2014 und 42,7t/ha für die letzten fünf Jahre. 

Niederlande
Ein wenig Druck vom Angebot trotz Erntebeginn. Aber die industrielle Nachfrage ist auch nicht so hoch, deshalb passiert nicht viel. Die Preise bleiben zwischen 10 und 12,50€/q für reguläre Industriesorten. Agria und ähnliche Sorten haben die höchsten Preise (bis zu 15€/q). Der Binnenhandel (Sonderaktionen der Einzelhändler) läuft gut mit einem Produzentenpreis von 13 bis 24€/q (hauptsächlich weichfleischige Sorten). Der Export (Afrika und Osteuropa) ist ziemlich aktiv bei 16 bis 17€/q (kalibriert in Beuteln/Big Bags, Exportvorbereiter).

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Deutschland
Große Einzelhändler waren die letzten zwei Wochen mit Sonderaktionen extrem aktiv, um die Verkäufe zu Beginn der Herbstsaison zu boosten. Die sehr niedrigen Preise – von 0,33 bis 0,36€/kg – sollten die Verkäufe und den Verzehr stimulieren. Wir bemerken auch, dass die Beutel immer kleiner werden (wie 15kg-Beutel werden durch 10, 2,5, 2 oder 1,5kg ersetzt…). Der Frischmarkt ist etwas abgefallen mit Festfleisch bei 19,50€/q (verglichen mit 19,67€/q letzte Woche) und weichem und mehligem Fleisch bei 18,38€/q (verglichen mit 18,50€/q). Die Nachfrage aus Ost- und Südosteuropa hält an.

Verarbeitender Markt: Stabiles Angebot: Fontane/Challenger bei 11,25-11,75€/q, Zorba zwischen 11,25 und 11,75€/q und Innovator zwischen 11,75 und 12,25€/q. 

Bio-Kartoffeln: Bio-Preise um 65,00 bis 67,00€/q. Die Ernte der Bio-Kartoffeln ist fast vorbei. Die Nachfrage ist niedriger als erwartet hauptsächlich aufgrund der vielen Werbeaktionen für konventionelle Kartoffeln. 

Großbritannien
Durchschnittliche AHDB-Preise freie Märkte Woche 38 (endete am 21. September): 15,44€/q (verglichen mit 15,37€/q (alle Sorten, alle Märkte) in Woche 37).


Erscheinungsdatum:



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