BLE-Marktbericht KW 38/19:

'Volumen und Vielfalt intensivierten sich bei den Äpfeln'

Das Angebot bei den Äpfeln intensivierte sich. Das galt sowohl für das Volumen als auch für die Vielfalt. Die inländischen Abladungen herrschten offensichtlich vor. Die dabei dominierenden Elstar bauten ihre Präsenz erkennbar aus. Die Relevanz von Boskoop und Jonagold veränderte sich nur graduell. Die frühen Varietäten wie Delbarestivale und Gravensteiner hatten fortlaufend Bestand. Cox Orange aus Deutschland ließen verschiedentlich die typische gestreifte Ausfärbung vermissen. Erste Rubinette aus Baden tauchten auf.
Italien ergänzte traditionell mit Royal Gala, Granny Smith und Golden Delicious.

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Der Zufluss von Red Chief derselben Herkunft wuchs marginal an. Ausländische Elstar verloren eher an Wichtigkeit. Die
Nachfrage stellte dank des herbstlichen Wetters inzwischen oftmals zufrieden. Bei einem hinreichenden Absatz konnten die Händler ihre Forderungen hier und da auf dem bisherigen Level fixieren. Aufgrund
des verdichteten Warenspektrums mussten sie ihre Aufrufe jedoch mehrheitlich etwas reduzieren. Besondere Artikel wie Goldparmäne, Santana und Rubinette brachten problemlos bis zu 1,40 €, seltener bis zu 1,80 € je kg. Deutsche Wellant konkurrierten örtlich mit niederländischen Importen, wodurch es zu einem häufigen Preiswechsel kam. Französische Honey Crunch starteten zu 2,- € je kg in die Saison. Chargen aus Übersee waren lediglich in Restmengen vorrätig. Dabei schlug man hauptsächlich Clubsorten wie
Pink Lady und Jazz um. Ihre Bewertungen sackten den einmischen Erzeugnissen folgend meistens ab.

Äpfel
Das Angebot intensivierte sich. Die Nachfrage stellte dank des herbstlichen Wetters inzwischen oftmals zufrieden. Die Händler konnten daher ihre Forderungen hier und da auf dem bisherigen Level fixieren. Aufgrund des verdichteten Warenspektrums mussten sie ihre Aufrufe jedoch mehrheitlich etwas reduzieren.

Tafeltrauben
Insgesamt gesehen herrschten italienische Abladungen vor. Der Handel verlief generell in ruhigen Bahnen. Die Verkaufszahlen verbesserten sich erst zum Freitag hin. Die Notierungen oszillierten für gewöhnlich auf ihrem bisherigen Niveau. An Verteuerungen war nicht zu denken, da die Mengen einfach zu groß ausfielen.

Pfirsiche und Nektarinen
Die Saison bewegt sich offensichtlich ihrem Ende entgegen. Meistens waren nur noch gelbfleischige Produkte vorrätig. Der Zustrom hatte sich verringert. Die Abnahme dezimierte sich in einem ähnlichen Umfang. Die Notierungen verharrten somit häufig auf einem recht konstanten Level, zumindest bei frisch eingetroffener Ware.

Pflaumen
Die Geschäfte prägten die einheimischen Abladungen, vorrangig mit Hauszwetschge und Presenta. Der Balkan schickte ausschließlich Stanley. Lokal tauchten polnische Hauszwetschgen auf. Die späten Varietäten ließen sich, festes Fruchtfleisch vorausgesetzt, relativ flott unterbringen. Bei einer nicht drängenden Bereitstellung konnten daraus zuweilen marginale Verteuerungen abgeleitet werden.

Zitronen
Das Angebot fächerte sich breit auf, obwohl nicht sämtliche Artikel überall verfügbar waren. Die Kunden fokussierten sich auf die südafrikanischen Zugänge aufgrund deren besseren organoleptischen Eigenschaften. Daher konnten die Händler ihre Forderungen verschiedentlich anheben.

Bananen
Einerseits blieb der unaufgeregte, wenn auch stetige Vertrieb von Vergünstigungen nicht verschont, andererseits forcierte das herbstliche Wetter den Absatz. Also konnten die Verkäufer oftmals höhere Preise aufrufen. Das galt vorrangig für die Zweit- und Drittmarken sowie vereinzelt für die Erstmarke.

Blumenkohl
Auch wenn sich die Versorgung teilweise etwas ausdehnte, so war sie dennoch kontinuierlich überschaubar. Die Unterbringungsmöglichkeiten erfüllten nicht die Erwartungen der Händler. Dessen ungeachtet etablierten sich vielfach Verteuerungen, die beim Kunden nicht auf Akzeptanz stießen.

Salat
Der Absatz von Kopfsalat basierte auf den dominierenden inländischen sowie ergänzenden belgischen Mengen. Die Preise der einheimischen Chargen erfreuten sich einer gewissen Stabilität. Sie sackten allein im Norden ab, wo nässegeschädigte Produkte den Zugriff dezimierten. Die belgische Ware vergünstigte sich häufig, was ihre Vermarktung forcierte.

Gurken
Die niedrigeren Temperaturen und die verminderte Sonneneinstrahlung verringerten bei Schlangengurken die Erträge. Der Handel war zwar noch reichlich versorgt, aber die Preise schossen für gewöhnlich buchstäblich durch die Decke. Im Extremfall machten die Zuwächse bis zu 90 %, vereinzelt sogar über 100 % aus.

Tomaten
Fleischtomaten wurden in der Regel hinlänglich beachtet, um sich zunächst konstante, später ansteigende Notierungen zu sichern. Die Bewertungen von Rispenware oszillierten in einer breiten Spanne, die auf einer divergierenden Qualität basierte. Infolge eingeschränkter Verfügbarkeit verteuerten sich die Runden Offerten manchmal richtig sprunghaft.

Gemüsepaprika
Die Preisentwicklung war oftmals sehr volatil. Ausreißer nach oben und unten wechselten sich ab und durchzogen meist das gesamte Sortiment. Verschiedentlich bewirkten ungenügende Zufuhren aus Spanien eine gewisse Verknappung. Daraus resultierten dann Verteuerungen für die niederländische Konkurrenz.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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