BLE-Marktbericht KW 35/19:

'Nachfrage für Pfirsiche und Nektarinen zeigte sich punktuell zu schwach'

Die Märkte waren mit den überwiegenden spanischen und italienischen Zufuhren an Pfirsichen und Nektarinen hinreichend versorgt. Die Geschäfte hätten flüssiger verlaufen können, jedoch ließen manche Früchte hinsichtlich ihrer Güte Wünsche offen. Zudem zeigte sich die Nachfrage punktuell zu schwach. Vergünstigungen sollten die Abwicklung antreiben, was indes nicht durchgängig gelang. Französische Artikel überzeugten mit ihren organoleptischen Eigenschaften und konnten ihre bisherigen hohen Bewertungen meistens bestätigen.

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Griechische Abladungen beteiligten sich in einem ergänzenden Rahmen am Handel, fehlten tageweise aber bereits auf einigen Plätzen, was auf den baldigen Abschluss der Saison hindeutet. Türkische Importe rundeten das Sortiment mit geringen Mengen ab, für sie musste dank einer kontinuierlichen Unterbringung in der Regel so viel wie zuvor bezahlt werden. Lediglich in Berlin hatte sich der Bedarf generell gesteigert, sodass sich der Umschlag insgesamt recht flott gestaltete. Dort verbilligten sich ab Donnerstag die französischen Offerten wegen ihrer ausgeweiteten Präsenz. Platerinas und Paraguayos kosteten in der Hauptstadt zwischen 1,50 und 1,70 € je kg und gewannen zusehends an Wichtigkeit.

Äpfel
Aus Deutschland kamen diverse Varietäten, insbesondere Elstar und Delbarestivale und neuerdings Tenroy sowie Holsteiner Cox. Die Zuflüsse von Boskoop verdichteten sich. Das Interesse befriedigte nicht immer, selbst zum Wochenende hin blieb es örtlich hinter den Erwartungen.

Birnen
Generell konnte die Nachfrage ohne Schwierigkeiten gedeckt werden. Der Zugriff hätte dabei durchaus intensiver vonstattengehen können. Die Notierungen veränderten sich meist, sie wiesen indes keinen klaren Trend auf.

Tafeltrauben
Italienische Chargen dominierten zwar augenscheinlich, mussten summa summarum aber Marktanteile abgeben. Vorrangig wurden Michele Palieri, Victoria und Crimson Seedless gehandelt.

Aprikosen
Die Saison endete mit begrenzten Partien, sich allseits abschwächenden organoleptischen Eigenschaften, einer zaghaften Nachfrage und einer uneinheitlichen Preisentwicklung.

Pflaumen
Die Warenpalette war recht reichhaltig. Die Basis bildeten dabei Stanley aus Osteuropa sowie Cacaks Schöne, Cacaks Fruchtbare und Top aus dem Inland. Die Zufuhren aus Deutschland intensivierten sich.

Zitronen
Die hohen Temperaturen wirkten sich auf den Bedarf aus, der sich kontinuierlich verminderte. Bloß durch eine verringerte Bereitstellung konnten Vergünstigungen vermieden werden.

Bananen
Die Vermarktung verlief saisonbedingt weiterhin in recht ruhigen Bahnen. In der Regel korrelierte der Zugang aus den Reifereien genügend mit dem Warenabfluss. In der Folge verharrten die meisten Bewertungen auf einem unveränderten Level.

Blumenkohl
Deutschland dominierte das Geschehen vor Belgien und Polen. Die Anlieferungen wuchsen immens an, vorrangig die belgischen Chargen nahmen mehr Platz ein. In qualitativer Hinsicht hatte man kaum Anlass zur Kritik.

Salat
Kopfsalat kam überwiegend aus dem Inland. Die Versorgung hatte sich nicht wesentlich verändert. Die Nachfrage zog aber an. Also kletterten die Notierungen oftmals nach oben.

Gurken
Bei Schlangengurken waren deutsche, belgische und niederländische Offerten an den Märkten zu finden. Die Verfügbarkeit wuchs etwas an. Das Interesse zeigte sich nicht besonders freundlich.

Tomaten
Niederländische und belgische Anlieferungen überwogen. Einstandsbedingt und aufgrund verminderter Abladungen tendierten die Bewertungen oftmals nach oben. Dies wirkte sich aber negativ auf die Unterbringungsmöglichkeiten aus, die sich merklich einschränkten.

Gemüsepaprika
Niederländische Zufuhren bestimmten das Geschehen. Die Versorgung hatte sich nicht wesentlich verändert. Die Nachfrage konnte ohne Schwierigkeiten befriedigt werden. Dennoch stiegen die Notierungen häufig an.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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