Europäischer Kartoffelmarkt (Woche 32)

Starke Zunahme der Kartoffelanbauflächen in Deutschland

Europäische physische Märkte
Preisübersicht (Quelle: NEPG):

Belgien:
Fiwap/PCA-Marktbotschaft:

Frühindustrielle Kartoffeln: Ruhiger Markt mit wenigen beobachteten Transaktionen. Niedrigere Preise neigen dazu, das Angebot zu beschränken, was nicht übermäßig ist. Auf der anderen Seite verzögert sich die industrielle Nachfrage, weil Verträge übernommen werden. Auf der Exportseite wird in den kommenden Wochen/Monaten eine steigende Nachfrage nach Osteuropa erwartet.

Preise für alle ankommenden Kartoffeln, 35 mm+, min. 60% 50 mm+, min. 360 g/5 kg PSE, lose, für den Export, ohne MwSt., direkte Lieferung: zwischen 12,50 € und 15,00 €/q, der üblichste Preis liegt bei 12,50 €/q .

Auktionspreis/Verkauf von Roulers (Quelle: REO, über PCA): 5. August: Gewichteter Preis (rot und weiß) für handverlesene Kartoffeln: 0,27 €/kg ohne MwSt. ca. 24 T.

Terminmarkt
EEX in Leipzig (€/q) Bintje, Agria etc., 40 mm +, min. 60% 50 mm +:

Niederlande:
Der Trend hat sich in der vergangenen Woche nach der Rückkehr zu einem günstigeren Wetter für die Ernte vollständig umgekehrt. Die Anlagen sind derzeit vertraglich abgesichert und die Preise auf dem freien Markt sind in der vergangenen Woche unter 20 €/q gefallen. Frischmärkte stehen ebenfalls unter Druck, allerdings mit geringeren Preissenkungen. Feste Mengen werden beim Hersteller zwischen 30 und 35 €/q gehandelt. Frieslander liegt zwischen 25 und 30 €/q. Es wurden nur wenige Exportaktivitäten beobachtet. Einige Transaktionen nach Afrika basieren auf 30 bis 35 €/qm (kalibriert in Säcken, für den Export).

Deutschland:
Das Angebot nahm letzte Woche zu, nachdem es wieder Regenfälle in den frühen Regionen im mittleren und südlichen Teil des Landes gab. Die Preise sinken von 17,00 € bis 18,00 € für Industriesorten im Rheinland, von 42 € bis 48 €/q für Frühkartoffeln mit festem Fleisch und von 38 € bis 43 €/q für andere Sorten mit festem Fleisch. Trotz der wechselhaften Wetterbedingungen bleibt der Norden des Landes sehr trocken, insbesondere in Niedersachsen, wo es in den letzten drei Wochen kaum geregnet hat.

Starke Zunahme der Flächen in Deutschland (Quelle: Statistisches Bundesamt):
Die neue Schätzung des Statistischen Bundesamtes zeigt einen Anstieg von 24.000 ha auf 276.000 ha, ein Anstieg von fast 10% gegenüber dem Vorjahr! Am stärksten wächst Niedersachsen (+9.600 ha auf 123.500 ha), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (+7.800 ha auf 41.000 ha), wo die meisten der zusätzlichen Hektar für die industrielle Verarbeitung genutzt werden. Südbayern wächst von 3.000 ha auf 41.600 ha.

Großbritannien:
Durchschnittspreis AHDB: Aufgrund fehlender Mengen nicht notiert.
Das Entwurzeln geht problemlos weiter, da der Regen in der vergangenen Woche nur lokal die Aktivitäten verlangsamt hat. Die Inlandsnachfrage nach neuer Ernte bleibt stabil. Der Export auf den Kontinent hat sich verlangsamt, aber das Interesse verschiedener Käufer ist weiterhin sehr groß.


Erscheinungsdatum:



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