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Dirk Garos (Restrain) erlebt große Nachfrage nach Ethylen als Kartoffelkeimhemmer

"Weltweite Suche nach rückstandsfreien CIPC-Alternativen"

Ab 2020 hat die Europäische Kommission CIPC als Kartoffelkeimhemmer verboten. Dies stellt für viele Landwirte eine Herausforderung dar. Dirk Garos vom Lagerausrüster Restrain arbeitet bereits seit 13 Jahren an der Einführung von Ethylen in Lagern. Diese chemische Verbindung stoppt die Bildung von Sprossen.

"Wir stehen kurz vor einem großen Durchbruch. Nicht nur in Europa, sondern weltweit wird nach rückstandsfreien Alternativen zu CIPC gesucht. Die Bauern versuchen, ihre Kartoffeln das ganze Jahr über in einwandfreiem Zustand zu liefern. Da soll es an der letzten Phase - der Lagerung - nicht scheitern", sagt Dirk.

"Ein Einzelhändler wandte sich um die Jahrhundertwende an seinen Lieferanten Greenvale. Sie wollten, dass Greenvale die Möglichkeit untersucht, eine rückstandsfreie Kartoffel anzubieten. Das Projekt war erfolgreich. Aufgrund dieses Erfolgs wurde beschlossen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Und so wurde die Restrain Company Ltd. geboren. Wir sind heute in 36 Ländern aktiv."

"Ich habe damit vor 13 Jahren angefangen. Schon zu Beginn habe ich gesehen, dass der Trend zu rückstandsfreien Produkten nicht aufzuhalten ist. Das CIPC-Verbot zwingt viele Landwirte, Alternativen zu finden. Andere Stoffe stehen jedoch bereits auf der Liste der zu verbietenden Stoffe. Außerdem wird es für neue Stoffe viel schwieriger sein, eine Zulassung zu erhalten", so Dirk weiter.

Ethylen hat sich bereits als wirksamer Keimhemmer erwiesen. Heute werden eine Million Tonnen Kartoffeln mit 1.300 Generatoren behandelt. Dies sind heute Generatoren der fünften Generation. PPO-Versuche haben gezeigt, dass das keimhemmende Mittel auch für die Frittierqualität von Pommes-Kartoffeln von Vorteil ist.

"Der Erfolg von Restrain ist mit der Einfachheit und Zuverlässigkeit des Systems zu erklären. Es kann in nur fünf Minuten im Lager installiert werden. Ein Generator und ein Sensor liefern ein sehr niedrig konzentriertes Ethylengasgemisch. Dieses dynamische Gas wiegt etwa so viel wie Luft. Es verteilt sich daher über allen Kartoffeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie in Menge oder Containern gelagert werden", erklärt Dirk.

Während der Lagerung wird die Ethylenproduktion durch den Restrain-Generator gestoppt, wenn ein maximales Niveau erreicht wird. Die Produktion beginnt wieder von vorne, wenn eine untere Grenze erreicht wird. Das System läuft so lange, bis die letzte Kartoffel das Lager verlassen hat. An die Lagerstätten werden keine zusätzlichen Anforderungen gestellt. Mit einer Kapazität von fast 6.000 Tonnen kann eine Maschine alle gelagerten Kartoffeln mit Ethylen versorgen.

"Die Nachfrage ist zurzeit sehr hoch. Ob für Pommes frites, Chips, Stärke - jeder, der etwas mit der Lagerung von Kartoffeln zu tun hat, ist interessiert", so Dirk weiter. Er sagt, dass die Verfügbarkeit ihrer Maschinen kein Problem ist. "Wir produzieren 500 Maschinen am Stück. Wir können das bei Bedarf auf bis zu 1.000 skalieren."

"Es gibt Alternativen. Der Nachteil ist jedoch, dass sie nicht in allen Ländern erlaubt sind. Sie sind auch schwieriger anzuwenden. Beispielsweise man Lagerhaus hermetisch abdichten, sonst entweicht der Stoff. Wir sind auch vier- bis sechsmal billiger als jede andere CIPC-Alternative", sagt Dirk abschließend.

Für weitere Informationen:
Dirk Garos
Restrain Company Ltd
Mob. +31 (0) 653 869 221
Dirk.Garos@restrain.eu.com    
www.restrain.eu.com 


Erscheinungsdatum:



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