BLE-Marktbericht KW 16/2019:

'Inländische Spargel-Offerten bildeten augenscheinlich die Basis des Angebotes'

Inländische Spargel-Offerten bildeten augenscheinlich die Basis des Angebotes. In München waren viele deutsche Mengen an den LEH gebunden, sodass die Verfügbarkeit am Platz nicht ausreichte, um das Interesse zu stillen. In Hamburg tauchten indes üppige Zuströme aus Hessen und Bayern auf, die für eine massive Verdichtung der Zufuhren sorgte. Bei den violetten und weißen Stangen komplettierten Griechenland, die Niederlande, Italien und Spanien das Geschehen. Im grünen Segment konnte auf einheimische sowie auf italienische, griechische, peruanische und mexikanische Chargen zugegriffen werden.

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Die Anlieferungen aus dem Inland dehnten sich summa summarum aus und genügten trotzdem örtlich nicht, um den Bedarf zu decken. Verschiedentlich standen demgegenüber zu enorme Abladungen bereit, sodass eine Räumung ausgeschlossen war. Dementsprechend uneinheitlich entwickelten sich die Notierungen, die mal anstiegen, aber auch mal abfielen. Generell verbesserten sich in der Karwoche die Unterbringungsmöglichkeiten, je näher die Feiertage rückten. Da sich die einheimischen Partien im Fokus der Nachfrage befanden, generierten die übrigen europäischen Importe nicht durchgängig eine freundliche Beachtung. Selbst eine sehr befriedigende Qualität beschleunigte nicht deren Verkauf. Verteuerungen konnten von den Händlern daher nicht immer durchgesetzt werden.

Äpfel
Deutschland dominierte weiterhin. Der Umschlag erfolgte ohne besondere Ereignisse, sodass die Bewertungen oftmals auf dem Niveau der 15. KW verharrten. Die Vermarktung hatte sich dabei ab und an aufgrund der Ferien verlangsamt.

Birnen
Südafrika herrschte vor und stellte unter anderem Packham`s Triumph, Williams Christ, Forelle und Cheeky bereit. Die Zufuhren hatten sich intensiviert und genügten, um den Bedarf ohne Schwierigkeiten zu befriedigen.

Tafeltrauben
Die südafrikanischen und indischen Zuströme begrenzten sich augenscheinlich, die chilenischen Abladungen wuchsen derweil offensichtlich an. Es gab zahlreiche Varietäten, vorrangig wie zu diesem Saisonzeitpunkt gewohnt Thompson Seedless, Crimson Seedless und Red Globe.

Erdbeeren
Die Zufuhren aus Deutschland und den Niederlanden dehnten sich aus; gleichzeitig zogen sich die Anlieferungen aus Spanien und Griechenland etwas zurück. Dank frühlingshaftem Wetter verbesserten sich die Unterbringungsmöglichkeiten merklich.

Zitronen
Mäßige Geschäftsabschlüsse kennzeichneten das Geschehen. Bei einer an dem Bedarf orientier-ten Verfügbarkeit veränderten sich die Bewertungen nur sehr selten.

Bananen
Einerseits hatte sich der Verkauf dank der bevorstehenden Feiertage intensiviert, andererseits ver-langsamte das wärmer werdende Frühlingswetter die Vermarktung. Die Bewertungen oszillierten überwiegend auf ihrem bisherigen Niveau.

Blumenkohl
Frankreich dominierte vor Italien. Spanische und belgische Zuströme tauchten nur in Frankfurt und Köln auf. Erste Zufuhren aus Deutschland setzten sich direkt an die Preisspitze.

Salat
Bei Kopfsalat überwogen belgische Abladungen. Einheimische Partien gewannen merklich an Bedeutung. Die Notierungen stiegen mengeninduziert häufig an, mitunter auch recht kräftig.

Gurken
Belgien, die Niederlande und Deutschland herrschten beim Handel mit Schlangengurken vor. Die Versorgung intensivierte sich. Dies hatte Auswirkungen auf die Preise: Da die Nachfrage nicht mit der Bereitstellung Schritt halten konnte, tendierten diese meist nach unten.

Tomaten
Die Bewertungen kannten eigentlich nur eine Richtung: Sie bewegten sich abwärts. Die Gründe hierfür waren in einer ausgedehnten Verfügbarkeit, in einem zu schwachen Interesse und in einer nachlassenden Qualität zu suchen.

Gemüsepaprika
Die Niederlande dominierten vor Spanien und der Türkei. Belgien rundete das Geschehen ab. Generell hob sich das Preislevel meist an, da sich der Schwerpunkt der Geschäfte auf die teuren niederländischen Produkte schob und die günstigeren spanischen Abladungen ins Hintertreffen gerieten.


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