NGO Planet of Hope unterstützt Straßenkinder in Tansania:

Ananas und Fußball für den guten Zweck

Was haben eine Weltreise, ein Fußballteam und der Ananas-Export miteinander zu tun? Auf den ersten Blick nichts, Jörg Ahlbach jedoch sieht das etwas anders. Der gebürtige Deutsche und Wahl-Belgier entschloss sich im Sommer 2014 für eine einjährige Weltreise und gleich sein erster Stopp in Tansania führte zu einem großen sozialen Projekt.

"In dem Vorort Gongo La Mboto der Hauptstadt Dar Es Salaam bin ich einem sozial sehr engagierten Tansanier namens Don Mwakilambo begegnet." Beide wollten sich für die Straßenkinder vor Ort einsetzen und so kam den beiden Fußballfans die Idee ein Team zu gründen: "Als großer Fan vom deutschen Fußballverein MSV Duisburg, dessen Spieler bundesweit wegen ihrer blau-weiss gestreiften Trikots als Zebras bekannt sind, war Name TanZebras war schnell gefunden und auch in der Fanszene des MSV fand das Projekt großen Anklang. So konnte schon bald der erste Trikotsatz aus Duisburg in Tansania übergeben werden. Fußballschuhe, Bälle und ein alter Opel Astra als Transportmittel folgten sogleich und das erste TanZebra Team konnte erfolgreich auf Torejagd gehen."

Don schuf auf Empfehlung die Nichtregierungsorganisation "Planet Of Hope". Diese Organisation setzt sich seitdem für benachteiligte Kinder in Tansania ein und beteiligt sich zusammen mit den Mitgliedern der TanZebras an sozialen, pädagogischen und sportlichen Projekten, wie 2018 am World Cleanup Day oder dem jährlichen Welt-Aids-Tag am jeweiligen ersten Dezember.

Aber das war noch nicht genug für Ahlbach und Mwakilambo: 2017 kaufte Don zwei Hektar Land für den Anbau von verschiedenen Gemüse- und Obstsorten, um diese verschiedenen Waisenhäusern zugutekommen zu lassen. "Dies inspirierte mich, ebenfalls zwei Hektar Land in der Nähe von Bagamoyo an der pazifischen Küste zu kaufen, um dort Ananas anzubauen", erzählt Ahlbach.

Ahlbach, der inzwischen längst zurück in Belgien ist, lässt seine Anbaufläche von der lokalen Bevölkerung pflegen: "Die Ananas ist nicht besonders aufwändig und die Regenzeit ist zur Bewässerung vollkommen ausreichend. So beauftragt Don alle sechs Monate ein paar Helfer um die Fläche von Überwuchs und Unkraut zu befreien - bei zwei Hektar ist das keine große Arbeit."

"Die insgesamt 60.000 Pflanzen werden dieses Jahr insgesamt etwa 60 Tonnen Ananasfrüchte einbringen, die es Ende Mai zu ernten gilt. Fünf Tonnen werden dann unentgeltlich durch die TanZebras an die Bevölkerung von Gongo La Mboto verteilt."

Zudem sollen weitere zwei Tonnen nach Belgien exportiert werden, und dort in kleinen Obstläden verkauft werden. "Dafür suchen wir noch nach Importeuren und Verpackungslieferanten, die uns bei der Abwicklung helfen können." Mit dem Vertrieb der Früchte, über die in Belgien zu gründende Firma TanAnas, sollen Ausstattung der Fußballmannschaften bezahlt, aber auch gesundheitliche und pädagogische Aspekte wie Impfungen und Lehrmaterial gefördert werden.

Für weitere Informationen:
Jörg Ahlbach
Planet of Hope
Tel: +32 479 387 403
Mail: Joerg.ahlbach@yahoo.fr 
Web: TanZebras / Planet of Hope


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