Sofie Vandereycken, Presa

"Laserbeschriftung von Obst und Gemüse hat trotz Konkurrenz anderer Kennzeichnungsmethoden eine Zukunft"


"Vor einigen Jahren haben wir den Solaris Laserkodierer vorgestellt, der mit einem CO2-Laser Text oder Logos auf Obst- und Gemüse brennt. Wir hatten eine große Nachfrage und großes Interesse von Unternehmen, aber es war damals noch ein bisschen zu früh, um mit den bestehenden Verpackungs- und Etikettierungsmöglichkeiten zu konkurrieren", sagt Sofie Vandereycken von Presa. "Die Einstiegskosten für das Lasern sind höher als beispielsweise für die Etikettierung. Danach sind die Kosten jedoch begrenzt, da man keine Verbrauchsmaterialien benötigt und fast keine Wartung erforderlich ist. Es ist allerdings so, dass nicht alle Sorten von Obst und Gemüse gleichermaßen zum Lasern geeignet sind. Wir haben mehrere Tests durchgeführt, und das Ergebnis ist, dass Früchte mit einer harten Schale besser zum Lasern geeignet sind als beispielsweise eine Tomate."

Zukunft
Auf der Interpom | Primeur Fachmessen hat Presa gezeigt, dass das Interesse an Laserbeschriftung immer noch besteht. "Die Anti-Plastik-Bewegung ist derzeit groß, und vielleicht war die Einführung des Lasers damals noch zu früh", sagt Sofie. "Vor kurzem bin ich in einem Delhaize Supermarkt gewesen, wo man einen Biolaser zur Kennzeichnung von Kürbissen verwendete. Das bedeutet, dass die Methode Zukunft hat. "Es ist sehr produktbezogen und es ist wichtig, bei jedem Produkt zu schauen, welchen Einfluss das Lasern hat. Man muss betonen, dass das Lasern den Geschmack und die Lebensmittelsicherheit nicht beeinflusst. Nur die Haltbarkeit könnte sich verkürzen, wenn das Produkt weniger geeignet ist.

Biologisch
"Obwohl der Laser für den gesamten Obst - und Gemüsemarkt interessant ist, zeigt doch hauptsächlich die biologische Seite das meiste Interesse. Als Biounternehmen möchte man glaubwürdig wirken und dann ist das Verpacken oft schwieriger. Lasern ist dafür eine sehr gute Alternative und die Möglichkeiten sind unbegrenzt", so Vandereycken weiter. Neben dem Lasern wird im Verpackungssektor auch nach anderen Möglichkeiten gesucht, um vom Kunststoff abzuweichen. "Wir suchen nach Alternativen für Folien. Jedes Material hat jedoch seine eigene Charakteristik. Deshalb gibt es von Fall zu Fall unterschiedliche Möglichkeiten. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie die Verbraucher damit umgehen und ob sie sehen, dass ein anderes Material verwendet wurde. Es ist daher gut, auch die Konsumenten auf neue Verpackungsoptionen aufmerksam zu machen."

Linx 10

Tragbarer Drucker
Im Oktober stellte Presa auf der Empack zwei neue Maschinen vor, einen tragbaren Linx-Kleinschrift-Tintenstrahldrucker für Start-ups, die automatisieren wollen. Es ist ein tragbares Einstiegsmodell von 11 Kilogramm. Es ist ideal für Unternehmen mit zwei Produktionslinien, in denen sie dieses Gerät je nach Codierungsbedürfnis abwechselnd verwenden können. "Außerdem haben wir eine Leich & Mehl-Preisauszeichnungswaage eingeführt, die das Etikett mit Preis und Gewicht aufbringt. Diese Maschine eignet sich sehr gut für Obst- und Gemüseschalen, aber auch für Convenience-Produkte wie Fertiggerichte. Es ist auch eine schnelle Maschine, die sich sehr gut für große Produktionslinien eignet", sagt Sofie abschließend.

Leich & Mehl, Modell PAW 2000-S

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Brusselsesteenweg 558
3090 Overijse (Belgien)
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